Aufatmen nach Hallenkauf und Sanierung

Tennisgemeinschaft Thedinghausen zieht positive Bilanz

Der 2. Vorsitzende Carsten Schade (links) und Vorsitzender Dieter Fischer der Tennisgemeinschaft Thedinghausen
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Die „Chefetage“ der TG Thedinghausen: Der 2. Vorsitzende Carsten Schade (links) und Vorsitzender Dieter Fischer ziehen nach dem Kauf der Tennishalle eine positive Bilanz nach den ersten Monaten des Betriebs in Eigenregie.

Thedinghausen – Die große Sorge ist mindestens genauso großer Erleichterung gewichen. Ein knappes Jahr nach dem Kauf der örtlichen Tennishalle (wir berichteten) kann die Tennisgemeinschaft (TG) Thedinghausen eine positive Bilanz ziehen.

„Die Umsetzung des neuen Konzeptes hat so geklappt, wie wir uns das vorgestellt haben“, resümiert Vorsitzender Dieter Fischer. Er berichtet: „Die Halle ist in den Abendstunden und am Wochenende ausgebucht. Das hilft natürlich, unsere finanziellen Verbindlichkeiten abzutragen. Grundsätzlich können wir uns natürlich glücklich schätzen, dass der Tennissport in der Halle, wenn auch mit Einschränkungen, in der Corona-Zeit möglich war und ist. Eine Pause, wie bei anderen Sportarten, hätte unsere Pläne und unsere Kalkulation gewaltig durcheinandergewirbelt.“

Nigelnagelneu: Auch die eigentliche Dreifeld-Tennishalle wurde aufwendig saniert.

Rund 415 000 Euro hat die TG Thedinghausen von Mai bis September letzten Jahres in die Sanierung und Renovierung der Halle an der Straße „Am Heidekamp“ gesteckt. Dank Eigenleistungen, einer Umlage bei den Mitgliedern und einem ordentlichen Zuschuss von der EU lasten jetzt „nur“ noch 145 000 Euro auf dem Verein. „Die sind in zehn Jahren abgezahlt, wenn alles gut läuft“, so Dieter Fischer, der in der neuen Halle stolz in die Runde blickt.

Dort sieht man auf Anhieb auf den drei Plätzen einen nagelneuen Belag (Teppich). Auch die Duschen, Umkleide- und Sanitärräume und der Aufenthaltsraum (derzeit gesperrt) sind zweckmäßig aber auch mit viel Schick auf Vordermann gebracht worden.

„Diese Vorleistung ist von den Tennisspielern der Region anerkannt worden“, erzählt der Vorsitzende. „Besonders das neue Buchungssystem ist sehr gut angenommen worden. Personal gibt es in der Halle nämlich nicht mehr. Stattdessen haben alle Mitglieder und auch Fremdnutzer eine Chipkarte erhalten, mit der sie sich einloggen können und so Zugang erhalten. Buchern von Einzelstunden wird ein entsprechender Code per Mail zugesandt.

„Das klappt wunderbar“, bilanziert Dieter Fischer, der zurückblickend auch ein Sonderlob für die Handwerker parat hat. „Die haben super und im vorgegebenen Zeitrahmen gearbeitet. Hier hat es sich ausgezahlt, dass wir auf hiesige Firmen gesetzt haben.“ Fischer weiter: „Wer für den nächsten Winter buchen möchte, sollte das rechtzeitig tun.“

In neuem Glanz erstrahlen übrigens auch die zwei Squash-Plätze in der Halle. Squash läuft als eigene Abteilung innerhalb der Gemeinschaft.

„Alt“ ist eigentlich nur noch Einer: der Vorbesitzer der Halle und langjährige Trainer Stefan Karczewski. Er bringt weiterhin Neulingen und auch Könnern das richtige Spiel mit der gelben Filzkugel bei.

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