Landkreis reagiert schnell / Radwege entlang der L 203 werden saniert

Tempo 70 nach tödlichen Unfällen in Thedinghausen

Im Bereich der Unfallkurve an der L 203 im Bereich Dibbersen/Abzweig nach Eißel (Querdamm/Dibberser Landstraße) wird eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 70 (bisher 100) eingerichtet.
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Im Bereich der Unfallkurve an der L 203 im Bereich Dibbersen/Abzweig nach Eißel (Querdamm/Dibberser Landstraße) wird eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 70 (bisher 100) eingerichtet.

Thedinghausen – Das ging ja mal schnell: Erst am 23. Februar hat der Rat der Gemeinde Thedinghausen einstimmig beschlossen, für ein Teilstück der Landesstraße 203, im unfallträchtigen Bereich Dibbersen/Abzweig Horstedt, die Einrichtung einer Tempo-70-Zone zu beantragen. Und bereits jetzt liegt die Genehmigung samt Anordnung des Landkreises für diesen Sektor, der sich namentlich in Querdamm und Dibberser Landstraße teilt, vor.

In der verkehrsrechtlichen Anordnung der niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (Außenstelle Verden) heißt es: „Im Kurvenverlauf ist es bereits vermehrt zu geschwindigkeitsbedingten Unfällen gekommen. In Fahrtrichtung Dibbersen kann der Kurvenverlauf beim Einfahren in die Kurve schwer eingeschätzt werden. Aus Gründen der Sicherheit ist es daher erforderlich, den Streckenabschnitt mit verminderter Geschwindigkeit zu durchfahren.“

Darum werden Tempo-70-Schilder aufgestellt. Ergänzend soll durch Warnschilder auf die Kurve aufmerksam gemacht werden. Wie berichtet, hat es hier in den letzten Monaten gleich zwei Unfälle mit tödlichem Ausgang gegeben. Die genannten Verkehrszeichen sollen in beiden Fahrtrichtungen etwa 350 bis 400 Meter vor dem Kurvenbereich installiert werden.

Der Radweg entlang der kompletten Landesstraße 203, hier im Bereich Morsum, soll im Laufe des Jahres saniert werden.

Gemeindedirektor Harald Hesse meint: „Ich bin froh, dass der Kreis so rasch reagiert hat.“ Auch auf die Ratsentscheidung, dass nach zusätzlichen optischen oder baulichen Maßnahmen zur Verringerung des Gefahrenpotenzials gesucht werden solle, und an die jetzt beispielsweise Ratsmitglied Wolfgang Kaib (FDP) schriftlich erinnerte, ging Verwaltungschef Hesse ein. „Mit dieser Anordnung sind weitere Maßnahmen ja nicht ausgeschlossen und können, wie vom Rat beschlossen, geprüft werden. Da es sich um eine Landesstraße handelt, geht es dann aber nur im Zusammenwirken mit der Landesstraßenbehörde.“

Harald Hesse gab in diesem Zusammenhang weiterhin bekannt, dass ihm im Rahmen einer Videokonferenz mit Rick Graue, dem neuen Leiter der Straßenbaubehörde, bestätigt worden sei, dass der Radweg entlang der L 203 auf der kompletten Länge von der Abzweigung Oiste bis zur Einmündung in die L 331 in Riede – das ist also quer durch die ganze Samtgemeinde – saniert werden soll. Diese Sanierungsmaßnahme böte unter Umständen die Möglichkeit, auch in besagtem Unfall-Kurvenbereich noch weitere Verbesserungen vorzunehmen.  sp

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