„KlarSicht“-Tag in Thedinghausen

Drogen-Beratungstag für Siebt- und Neuntklässler 

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Einige schriftliche Fragen von Schülern zur Thema Alkohol und Nikotin wurden hier an der „Trink-Bar“ zusammen mit fachkundigen „KlarSicht“-Moderatoren erörtert.

Thedinghausen - „Rauchen und Alkohol gehören zum Erwachsensein dazu“, war auf einem Bildschirm beim „Tor der Entscheidung“ zu lesen.

Durch dieses Tor betraten die Schüler der 7. und 9. Klassen den „KlarSicht“-Mitmachparcours über Tabak und Alkohol in der Sporthalle Jahnstraße. Sie verließen ihn dort auch wieder, nachdem sie an fünf Stationen eine Menge dazugelernt und mit Moderatoren erarbeitet hatten. 

Durch Einwerfen verschiedenfarbiger Kugeln in Glasröhren signalisierten die Mädchen und Jungen zu Beginn und am Ende, ob sie dem „Gehören dazu“ zustimmten oder nicht. Die „Klar-Sicht“-Organisatoren hofften natürlich, zum Abschluss mehr Nein-Kugeln als beim Start vorzufinden.

Nicht mit mahnendem „Du-Du-Du“-Zeigefinger und bohrenden Fragen aber werde bei dem von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) entwickelten Präventionsparcours gearbeitet, betonte Moderatorin Karolin Köhn. Vielmehr gehe es darum, dass Schüler sich selbst dem Thema öffnen, sich aktiv informieren und Fragen stellen. 

Die „Rauschbrille“ zeigt, wie sich Betrunkensein anfühlt

Sehr konkrete Erfahrungen vermittelte die „Rauschbrille“ beim Aufsetzen. Sie simuliert einen Promillewert von 1,3 bis 1,5.

Fragen, die an der „Trink-Bar“ mit Moderatoren erörtert wurden, lauteten etwa: „Was passiert, wenn man Alkohol nach dem Sport trinkt? 

Oder: Was kann ich tun, um sicher von einer Party nach Hause zu kommen? Vorher einen Fahrer bestimmen, der nüchtern bleibt oder ein Taxi nehmen, lauteten Antworten im letzteren Fall.

Ein Infoabend für Eltern ist Teil des Konzepts

Heike Nodorp, Jugendschutzbeauftragte des Landkreises, und Schulsozialarbeiterin Sandra Linge hatten die mit Informationsabenden für Eltern verbundenen „KlarSicht“-Termine im Kreis Verden beziehungsweise speziell in Thedinghausen organisiert.

Vertreter der Suchtberatungsstelle, der Polizei Achim, ein Auszubildender aus der Verwaltung und nicht zuletzt auch Jugendfeuerwehrwart Udo Krause wirkten unterstützend-informierend an den einzelnen Stationen in der Halle mit.

la

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