Vergrabene Munition

Sprengung in Dibbersen: Bauarbeiter finden Flakgranaten aus dem Zweiten Weltkrieg

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Das Erdreich flog meterhoch in die Luft.

Bei Bauarbeiten auf dem Gelände eines Entsorgungsunternehmens in Dibbersen bei Thedinghausen sind Arbeiter auf vergrabene Munition aus dem Zweiten Weltkrieg gestoßen.

Dibbersen - Insgesamt 18 Flakgranaten holten die Spezialisten des Niedersächsischen Kampfmittelräumdienstes am Mittwochvormittag aus dem Boden. „Die Granaten sind mit einem vorgespannten System versehen, das auch auf leichte Erschütterungen reagiert, daher mussten wir den Großteil vor Ort sprengen", erklärt Sprengmeister Michael Crölle. 

Die Einsatzkräfte checken die Lage.

Mit einem Bagger wurden die Granaten auf ein benachbartes Feld gebracht. Feuerwehr und Polizei sperrten den Bereich weiträumig ab. Vorsorglich stand auch ein Rettungswagen bereit. Anwohner wurden gebeten, in ihren Häusern zu bleiben. 

Sprengung in Dibbersen: Landwirt verzögert Einsatz

Ein Landwirt zögerte die Sprengung hinaus. Erst nach einiger Zeit ließ er sich dazu bringen, die Feldarbeit mit einem Pflug zu beenden und den Sicherheitsbereich zu verlassen. Die Sprengung der Munition verlief planmäßig und riss das Erdreich meterhoch in die Luft.

cb

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