Jungaale an Ueser Brücke ausgesetzt

Sogar der Nordseeschäpel fühlt sich schon in der Weser wohl

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FDP-Landtagsabgeordneter Dr. Gero Hocker lässt die ersten Aale an der Uesener Brücke in die Weser frei.

Uesen - Der EU-Aalschutzverordnung entsprechend werden erneut Besatzmaßnahmen für diese bedrohte Fischart aus dem Europäischen Meeres- und Fischereifonds (EMFF) und auch aus niedersächsischen Landesmitteln gefördert.

Gerd Schröder aus Thedinghausen hatte als Vorsitzender der Weser- und Aller-Fischereigenossenschaft Verden für die Fischerei-Pachtgemeinschaft Weser IV – diese besteht aus acht Anglervereinen von Bremen bis Dörverden sowie dem Dörverdener Berufsfischer Kurt Janke – sowie zusätzlich noch für den Verein der Sportangler Verden, den Fischereiverein Thedinghausen und den Fischereiverein Blender See die Förderung der Besatzmaßnahmen beantragt.

Die Fischereigenossenschaft Verden erhielt daraufhin für die Besatzkosten in Höhe von insgesamt 64.910 Euro einen Gesamtzuschuss von 38.920 Euro.

Junge Farmaale, wie sich jetzt die von den Anglervereinen in Weser, Aller, Eyter und Blender See verbracht wurden. 

Die verbleibenden Kosten von 25.990 Euro tragen alle beteiligten Vereine und Berufsfischer Janke entsprechend ihrer Besatzanteile.

Nach einer Ausschreibung der Maßnahme durch die Fischereigenossenschaft hatte die Firma Aal-Hof Götting den Zuschlag für die Lieferung der Farmaale erhalten.

Insgesamt wurden 1045 Kilogramm Farmaale geliefert und für die Ausbringung in Weser, Aller, Eyter und Blender See verteilt.

Aber nicht nur diese Maßnahme zum Erhalt der bedrohten Tierart gehört zum Programm der Anglervereine. Auch Hecht, Schlei, Karpfen und Zander werden in jeder Saison ausgesetzt, erläuterte Uwe Roll, erster Vorsitzender des Achimer Anglervereins.

Besonders stolz ist er darauf, dass sogar der einst schon als ausgestorben geltende Nordseeschnäpel seit drei Jahren erfolgreich in der Weser seine Heimat fand.

Der FDP-Landtagsabgeordnete und leidenschaftliche Angler Dr. Gero Hocker nennt diese Aktion „Praktischer Naturschutz zum Anfassen“. Der Anglerverein Achim stehe für große Biodiversität und müsste seiner Meinung nach eine noch größere Wertschätzung bekommen.

Der Bitte von Uwe Roll, an der Uesener Brücke einen Teil der Farmaale mit auszusetzen, kam Hocker daher gern nach.

In einem Boot des Fischereischutzes sitzend und vorschriftsmäßig mit Rettungsweste ausgestattet, brachte der Liberalen-Landespolitiker aus Achim die ersten sich erwartungsfroh schlängelnden Exemplare hinein ins kühle Weserwasser 

hem

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