Großes Abenteuer in Villach/Österreich

Silbermedaille für Felder Wettkampfgruppe bei Feuerwehr-Olympiade

Eröffnungsfeier im Lind-Stadion: Die Deutsche Delegation mit 270 Aktiven führte Ewald Winkelmann (vorne links) aus Felde an.

Felde/Villach - 2900 Feuerwehrangehörige und 50 Wertungsrichter aus 27 Nationen und mitten drin die zwölf Kameraden der internationalen B-Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr Felde.

Gruppenführer Ewald Winkelmann, Harald Grahl, Horst Warnecke, Timo Winkelmann, Ralf Bösert, Ronald Gold, Lothar Schumacher, Heinz Schierloh, Rolf Warnecke, Frank Seltmann, Bernd Wiegmann und Frank Brasgalla erlebten im österreichischen Villach das große Abenteuer der 16. internationalen CTIF-Feuerwehr-Olympiade des Weltfeuerwehrverbandes.

Auch der Bürgermeister als Schlachtenbummler

Es war ein einmaliges und aufregendes Abenteuer bei sommerlichen Temperaturen, dass alle Felder Kameraden mit ihren Partnerinnen in der vergangenen Woche erleben durften. Eine Gruppe machte sich per Flug von Hamburg nach Klagenfurt auf den Weg, die anderen fuhren mit zwei Mannschaftstransportwagen (MTW) und dem Gemeindebus zum Quartier in Ledenitzen, nahe Villach am Wörthersee. Bereits am Morgen nach der Ankunft war das erste Pflichttraining im Lind-Stadion in Villach angesetzt.

Die Felder Kameraden unter dem Wettkampfbanner mit olympischem Feuer. Das Team war ein würdiger Vertreter Deutschlands.

Am Dienstag waren dann alle deutschen Gruppen vom Deutschen Feuerwehrverband zu einem gemeinsamen Kameradschaftsabend eingeladen. Dabei erklärte Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV): „Ihr seid das internationale Aushängeschild der deutschen Feuerwehren!“ Und Delegationsleiter Hans-Peter Bach wünschte allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern verletzungsfreie Wettbewerbe.

Ewald Winkelmann trägt die deutsche Flagge

Am nächsten Tag folgte der denkwürdige Tag mit der großen Eröffnungsfeier. Eine große Ehre zuteil wurde dabei Feuerwehrmann Ewald Winkelmann, der vom Deutschen Feuerwehrverband auserkoren wurde, vor traumhafter Alpenkulisse beim Einmarsch zur Eröffnungsfeier im Lind-Stadion die Deutsche Fahne zu tragen. Hier zeigte sich der österreichische Bundespräsident Dr. Alexander Van der Bellen tief beeindruckt von der Hingabe und Disziplin der Athleten und ihrer Erfüllung des olympischen Gedankens. Ein bei einem früheren Einsatz-Unfall querschnittsgelähmter Feuerwehrmann entzündete per Drehleiter die olympische Fackel. Die Feier wurde von zahlreichen Blaskapellen musikalisch begleitet.

Tags darauf konnte die Freizeit für die Felder Gruppe mit Rafting, Paragliding oder einer Schifffahrt auf dem Wörthersee genutzt werden. Aufregung pur dann am alles entscheidenden Sonnabend mit den Wettbewerben. Dabei als Schlachtenbummler war an diesem Tag auch Jürgen Winkelmann in seiner Eigenschaft als Bürgermeister der Gemeinde Riede. Ebenso 15 Kameraden der Feuerwehr Asendorf, eine große freundschaftliche Geste. Außerdem wurden die Felder Aktiven von ihren Partnerinnen mit einem exklusiven Banner überrascht.

Frühstart verhinderte noch bessere Platzierung

Felde startete in der internationalen B-Gruppe unter insgesamt 32 Teams. Aus Deutschland noch dabei Huttengrund und Langenbach. Im trockenen Wettbewerb starteten parallel jeweils 9 Gruppen: Kuppeln mit A-Schlauch, Verlegung von B- und C- Schläuchen, Anschluss am Verteiler und Kommando „Wasser marsch“. Das schaffte Felde in 44,5 Sekunden, allerdings wurden fünf Fehlerpunkte durch Frühstart angerechnet. Es folgte der Staffellauf mit acht Aktiven über drei Hindernisse, Schwebebalken und Durchkriechen eines Rohres in 70,1 Sekunden. Am Abend dann die große Siegerehrung, in der Felder Kategorie wurden die 32 Gruppen gedrittelt, die Plätze 1 bis 11 erhielten die Goldmedaille, von 12 bis 22 gab es Silber, darunter unter großem Jubel für Felde mit Platz 13 sowie Bronze für die Plätze 22 bis 32.

Am vergangenen Sonntag folgte dann die Rückreise von dieser denkwürdigen Olympiateilnahme mit der wertvollen Silbermedaille im Gepäck. 

jb

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