Sieben Austauschschüler aus Strokestown in Thedinghausen: Markt und sogar Berlin erlebt

Junge Iren testen auch die Currywurst

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Draußen vor der Gudewill-Schulmensa: Die jungen irischen Gäste zusammen mit ihren Lehrerinnen Mary Hester (Zweite von links) und Mary Fowley sowie den hiesigen Partnerschülern. Hinten rechts Klaus Domröse und Anke auf der Mauer (mit Brille), die auf Thedinghauser Seite den Austausch 2015 organisierten.

Thedinghausen - Zumindest bei einem jungen Besucher hat es gefunkt: „He loves Currywurst“, teilen die anderen lachend auf die Frage mit, wie ihnen das Essen in Deutschland gefalle.

Sieben 14- bis 15-jährige Mädchen und Jungen aus der Kleinstadt Strokestown im Westen Irlands sind derzeit zu Gast auf dem flachen Land in Thedinghausen. Sie besuchen daheim die Scoil Mhure, wo der Unterricht bereits um 7.30 Uhr beginnt, und wohnen jetzt in den Familien ihrer gleichaltrigen Partner von der Gudewill-Schule.

Diese waren direkt vorher in Irland. Wegen Terminengpässen schloss sich in diesem Jahr der Gegenbesuch unmittelbar an. Das heißt, die Austausch-Schülergruppe von der grünen Insel saß im gleichen Flugzeug, mit dem die Thedinghauser zurückflogen.

Zum einwöchigen Aufenthalt hier, der heute zu Ende geht, gehörte ein Wochenende in Berlin, bei dem die Besucher den Reichstag, verbliebene Mauerabschnitte und andere historische Stätten mehr kennen lernten. Noch immer sind alle restlos begeistert von der Hauptstadt. Doch auch der Thänhuser Markt mit seinen Karussells oder der Bremen-Besuch mit Führung durchs Weserstadion kamen gut an.

Für die Irland-Besucher aus Norddeutschland zählten der Abstecher nach Dublin mit Besuch der weltberühmten Bibliothek sowie eine Fahrt in den Süden der Insel zu den besonderen Höhepunkten.

Dies war bereits der 16. Schüleraustausch zwischen Thedinghausen und Strokestown. Auf irischer Seite bereitete ihn Lehrerin Mary Fowley federführend zusammen mit ihrer Kollegin Mary Hester vor. Auf deutscher Seite übernahm auch fünf Jahre nach seiner Pensionierung Klaus Domröse zusammen mit Anke auf der Mauer diese Aufgabe. Domröse, der 1996 schon die ersten Kontakte mit herstellte, sucht allerdings einen Nachfolger.

Sein besonderer Dank gilt einmal mehr Landkreis, Samtgemeinde Thedinghausen und der Gudwill-Stiftung, die den Schüleraustausch finanziell unterstützen und ohne die etwa die Berlin-Reise gar nicht machbar gewesen wäre.

la

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