Selbst die „Stockenten“ machen Station

Wackelplatte ergänzt Trimmgeräte-Parcours im Thedinghauser Baumpark

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Dietrich Daude ist Fiitness-Profi. Er beherrscht die neu angeschaffte Wackelplatte auch ohne das Geländer zu benutzen. Währenddessen schauen einige Gäste der offiziellen Einweihung zu oder probieren die anderen Trimmgeräte aus.

Thedinghausen - Der Trimmplatz für Große im Thedinghauser Baumpark ist in den letzten Jahren sehr gut angenommen worden. Dietrich Daude, Samtgemeinde-Seniorenbeauftragter und der gute Geist dieses Trimmplatzes, macht das mit einem Beispiel deutlich. „Selbst die ‘Stockenten’ machen hier mittlerweile Station.“ Gemeint sind die Walking-Gruppen, die den Baumpark und die Umgebung für ihre Runden nutzen. Daude weiter: „Auch dass die Grasnarbe rund um die Geräte verschwunden ist, deutet auf eine rege Inanspruchnahme hin.“

So kam es nicht von ungefähr, dass jetzt noch ein neues Fitness-Gerät angeschafft, vom Bauhof aufgestellt und jetzt offiziell in Betrieb genommen wurde. Eine Wackelplatte. Dietrich Daude erläutert: „Die ist für Gleichgewichts- und Balance-Übungen gedacht, reizt beziehungsweise beansprucht gleich mehrere Muskeln und dient zudem der Koordinationsschulung. Eine solche Wackelplatte kann auch von Schlaganfall-Betroffenen genutzt werden.“

Im Rahmen der kleinen Eröffnungszeremonie nahmen die Gäste auch die schon länger stehenden anderen Geräte in Augenschein, beispielsweise den Double-Air-Walker, die Multifunktionsstation oder die Schaukel. In diesem Trimm- und Fitnessbereich lohnt sich das Anhalten oder Vorbeischauen, so der allgemeine Tenor. Man bewegt sich an frischer Luft und es kostet nichts.

Angela Humpich, Vorsitzende des TSV Thedinghausen, wies auf die Bedeutung von Bewegung, gerade für ältere Menschen hin und meinte: „Turne bis zur Urne.“ Humpich: „An diesem derben Spruch ist durchaus etwas dran.“

Hervorgehoben wurde zudem die günstige Lage des Timmgeräteparcours. Das Schloss Erbhof liegt in Sichtweite, der Baumpark allein ist schon einen Besuch wert, auf die Kleinen wartet direkt angrenzend ein Abenteuerspielplatz, auch die Boule-Bahn liegt genau nebenan, Parkplätze sind in der Nähe genügend vorhanden und in der Erbhof-Gastronomie kann man sich nach getaner „Arbeit“ bei Bedarf stärken.

Insgesamt hat das neue Wackelbrett in der Anschaffung rund 2000 Euro gekostet. Dieser Betrag wurde ausschließlich von Sponsoren aufgebracht. Bei den anderen Geräten hatte sich noch die Gemeinde beteiligt. Dietrich Daude ist jetzt erst einmal zufrieden, doch ein Gerät hat er eigentlich noch auf der Wunschliste. „Ein überdimensionaler ‘heißer Draht’ zur Konzentrationsschulung würde hier noch gut hinpassen.“ Und aus der versammelten Runde erging gleich noch ein weiterer Wunsch in Richtung Samtgemeindebürgermeister Harald Hesse. Ein Pavillon zum Unterstellen für alle Aktivitäten im Baumpark und umzu müsste eigentlich über kurz oder lang aufgestellt werden.“ sp

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