Freiwillige Feuerwehren setzen bei starker Strömung Ölsperre in die Weser

Schweißtreibende Übung

Das richtige Setzen des Festpunktes ist ein entscheidender Faktor beim Aufbau einer Ölsperre. - Foto: af

Horstedt - Für eine Ölwehrübung der Feuerwehren wurde die Weser zwischen Eißel und Horstedt teilweise voll gesperrt.

Unter Federführung der Feuerwehrtechnischen Zentrale Verden übten die Feuerwehren Horstedt und Dibbersen-Donnerstedt das Errichten einer 40 Meter langen Ölsperre in dem Strom,

Regelmäßig finden praktische Übungen und entsprechende theoretische Unterweisungen für die speziell für diese Zusatzaufgabe ausgebildeten Einsatzkräfte statt.

Festpunkt setzen, Ölsperre vorbereiten, Anker und Zugseile befestigen – das waren nur einige der Aufgaben, die die zwanzig Feuerwehrleute unter der Anleitung von Kreisschirrmeister Wolfgang Wendt und seinem erfahrenen Team dabei im Rahmen der Übung erfüllen mussten. 

Nachdem das Boot der Feuerwehrtechnischen Zentrale die von den Gruppen vorbereitete Ölsperre ins Wasser gezogen hatte, wurden die Lage der Sperre, die im Ernstfall dann folgenden Schritte und die zu beachtenden möglichen Gefahren insbesondere auch bedingt durch die starke Strömung in der Weser erläutert und diskutiert.

Anschließend zogen die Männer und Frauen die Ölsperre nebst Anker schweißtreibend und mit viel Körpereinsatz an einem Seil wieder ans Ufer.

Am Vormittag hatte bereits das Ölwehrteam aus den Freiwilligen Feuerwehren Intschede und Holtorf-Lunsen-Werder an gleicher Stelle gemeinsam geübt.

af

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