Erfolgreiche Sammelaktion des Dorfvereins Wulmstorf

Schrott hilft beim Umbau

Über den Erlös aus der ziemlich ertragreichen Schrottsammelaktion zugunsten des Dorfgemeinschaftshauses freuen sich die Wulmstorfer.

Wulmstorf - Fleißig waren einige Mitgliedern des Dorfvereins Wulmstorf und haben Altmetall gesammelt. Der Erlös, immerhin rund 1500 Euro, fließt in Umbau und Renovierung des Dorfgemeinschaftshauses (ehemaliger Schießstand).

Was dabei an Sammelgut zusammen gekommen ist, hat alle Skeptiker dieser Aktion eines Besseren belehrt. Thomas Metz, Vorsitzender des Dorfvereins, war sprachlos. Über elf Tonnen Schrott zum größten Teil sogenanntes Buntmetall, dazu noch einiges an Kupfer, Zink und Aluminium, wurden für den „guten Zweck“ eingesammelt. „Mit diesem Ergebnis haben wir beileibe nicht gerechnet“, war Metz im Nachhinein beeindruckt von der Unterstützung der Dorfgemeinschaft für diese Aktion und er konnte nur im Namen des Dorfvereins Danke sagen.

Die Firma Walter Schmidt aus Dibbersen hatte zunächst kostenlos einen Container bereitgestellt. Aber schon am Freitag war nach den vielen Meldungen über bereitgestelltes Alltmetall klar, dieser würde nicht ausreichen. Also kam ein zweiter Container dazu. „Und unser Altmetall, das beim Abbruch der Schießanlage angefallen ist und eigentlich Auslöser der Aktion war, haben wir nicht mehr mit auf die Container bekommen“, sagte Thomas Metz. „Die Entsorgung wird aber in Kürze nachgeholt.“

Die Wulmstorfer hatten ordentlich aufgeräumt. Dort wo relativ viel zusammen kam, war der Dorfverein mit Trecker und Anhänger unterwegs und holte die Sachen ab. Irma Cohrs zum Beispiel war froh, dass sie den „Schrott“ endlich los war und Dieter Klatt suchte auch einiges zusammen. Als er von der Aktion hörte, hatte schon alles im Frontlader gesammelt und kippte die Sachen auf den Sammelanhänger. „Damit möchte ich einen Beitrag zum Dorfgemeinschaftshaus leisten“, meinte Klatt.

Als die fleißigen Helfer den Schrott von den Anhängern in die Container warfen, wurde erst das Ausmaß der Menge klar. Landwirtschaftliche Kleingeräte, Rohre, Metallabdeckungen, Schaukelgestänge, alte Schiebkarren, aber auch eben einiges an Kupferrohren oder Zink kamen zusammen. Auch eine Waschmaschine wurde mitgenommen oder ein Sonnenschirmständer, ebenso wie eine Duschwanne, eine Heizung, kleine Fässer oder ein Heizungsausdehnungsgefäß und vieles mehr.

„Die Leute waren froh, dass sie den Schrott los waren“, freute sich Metz. „Natürlich wäre das alles auch vom Sperrmüll mitgenommen worden. „Aber so bleibt was für den Verein und für Wulmstorf“, begründete Dieter Klatt sein Mitmachen.“

ha

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