Samtgemeindeausschuss entscheidet / „Konkurrenz belebt das Geschäft“

Gartentage 2016: Zwei Bewerber für Großereignis

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Das Thedinghauser Schloss Erbhof und das angrenzende Areal bieten sich für die Ausrichtung einer großen Ausstellung förmlich an. Für die Veranstaltung 2016 gibt es zwei Bewerber.

Thedinghausen - Soviel steht fest: Im Mai oder Juni 2016 wird es wieder die „Gartentage“ oder eine vergleichbare Ausstellung am Thedinghauser Schloss Erbhof und im angrenzenden Baumpark geben. Die Gemeinde hat dabei die Qual der Wahl, denn es gibt gleich zwei Bewerber für dieses Event.

Neben der Veranstaltungsagentur Siemsglüss aus Bommelsen, die in diesem Jahr bei der Premiere, zum Zuge kam, ist auch eine Veranstaltungsagentur aus Bückeburg auf das Potenzial aufmerksam geworden, das der Erbhof bietet. Beide Veranstalter stehen im Kontakt mit der Verwaltung.

Beide Veranstalter sind renommierte Anbieter auf dem Gebiet dieser Messen. Der Samtgemeindeausschuss (SGA) wird im Oktober über beide Konzepte beraten und eine Entscheidung fällen. Bereits beim Debüt 2015 entpuppten sich die Gartentage als kleiner Besuchermagnet. Mehrere Tausend Schau- und Kauflustige besuchten das Großereignis mit seinen über 100 Ständen.

Bürgermeister Harald Hesse ist die Entwicklung nur recht. „Konkurrenz belebt das Geschäft und das Gerangel um diesen Standort macht uns deutlich, dass das malerische Erbhof-Ensemble eine attraktive Location ist.“

Die Gartentage waren eine Mixtur aus meist hochwertigen Angeboten aus den Bereichen Schmuck, Mode, Kunst, Pflanzen sowie Wohn- und Gartenaccessoires. Die Unterbringung der Stände in gleich aussehenden weißen Pagodenzelten sorgte für ein einheitliches Bild und ein einladendes Ambiente.

Entscheidungskriterien bei der Vergabe dürften für den SGA neben der grundsätzlichen Konzeption auch das Rahmenprogramm und die gastronomische Ausstattung sein. Hier gab es bei der Erstauflage durchaus Defizite. Auch die vergleichsweise hohen Eintrittspreise wurden seinerzeit thematisiert. Harald Hesse betont: „Wir waren bei der Erstauflage nicht unzufrieden, aber durch eine zweiten Bieter wird die ganze Sache sicher nicht unattraktiver.“

„Verhandlungsmasse“ dürfte auch die Pacht sein, die der potenzielle Veranstalter an die Samtgemeinde als Besitzer des Erbhofes zu zahlen bereit ist. Mit 5000 Euro lag der Satz der Samtgemeinde hier 2015 eher günstig.

Mit den „Gartentagen“ (oder wie die Veranstaltung immer heißen mag) ist der Veranstaltungsreigen am Erbhof-Ensemble fürs kommende Jahr natürlich längst noch nicht ausgeschöpft. Nachgedacht wird zum Beispiel über die Ausrichtung eines Weihnachtsmarktes. Neu im Programm ist zudem wahrscheinlich ein „Thänhuser Schloss-Erbhof-Lauf“ am 17. April.

sp

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