Rund 700 Besucher erleben Spektakel mit den „Emhuser Plattsnackers“ / Bürgermeister Hesse der „blaue Umweltengel“

Humor zum Auftakt des Thänhuser Marktes

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„Die Plattrichten“ moderierte in bewährter Manier das Duo Andrea Stadtlander und André Habekost.

Thedinhausen - Obwohl „Schröder’s“-Festzelt schon vergrößert worden war, reichten die rund 650 Sitzplätze beim „Thänhuser Abend“ am Donnerstag noch nicht. Zahlreiche Besucher nahmen mit Stehplätzen vorlieb.

Auch Ralf Schröder war aktiv an diesem Abend dabei.

Zunächst hatten Marktausschussmitglied Gerd Reiners und Marktmeister Thomas Wendt alle Gäste begrüßt, „wi hebbt den Sool wedder vullkregen“, hieß es darauf, „nu schall dat losgahn.“ Die Jugendfeuerwehr Intschede unter Leitung von Ortsbrandmeister Gerd Meyer zauberte den Gästen mit einer tollen Aktion ein Lächeln ins Gesicht. Die Frage: Was ist das, wenn eine Scheune abbrennt? Klar, Kurzschluss und Opa ist auch wieder aus dem Knast entlassen worden. Die Floriansjünger heimsten viel Beifall ein.

„Die Plattrichten“ mit dem bewährten Moderatoren-Duo Andrea Stadtlander und André Habekost schüttelten so manchen Brüller aus dem Ärmel, das Publikum aus dem Häuschen, donnernder Beifall, manchem schossen Lachtränen in die Augen. Quer durch viele Lebenssituationen spielte sich zur Begeisterung der Gäste das Ensemble der Plattsnackers. Es wurde aber einmal ganz still im Zelt. Mit einer tiefen Verbeugung der Moderatoren gedachten sie vor einer Fotoserie der hervorragenden langjährigen Mitspielerin Brigitte Schilke, die vor einem halben Jahr plötzlich verstarb.

Im zweiten Teil des Abends stellten Andrea und André die Frage, warum nur in der Thänhuser Gemeinde immer Gasleitungen aufgerissen werden, „dor hett doch eener wat gegen us.“ SG-Bürgermeister Harald Hesse kam natürlich auch nicht ungeschoren davon, gerne trägt er einer Bilderserie zufolge blaue Pullover, der „blaue Umweltengel“ im Rathaus hieß es humorig.

Mit Riesenbeifall wurden ein Sketch und Witze von Ralf Schröder aufgenommen, der es sich nicht nehmen ließ, auf dem schweren Weg der Genesung wieder aktiv auf der Bühne dabei zu sein.

Das Männer-Yoga lebte von der Inaktivität der Kandidaten. Ein Erlebnis werden künftig Kaffeefahrten mit dem Bürgerbus sein, rein in die Bäckerei, Kuchen rausholen und mit „Bert“ auf Tour bis zur nächsten Bäckerei. Beim Geburtsvorbereitungskurs von angeblich vier werdenden Müttern stellte sich heraus, eine junge Frau wollte mit ihrem Mann nur zuschauen, sie kamen zum Ergebnis: „Wir schaffen uns einen Hund an.“ Riesengelächter brandete auf.

Andrea hatte bei einem Besuch im neuen E-Center festgestellt, dass es dort „lausekalt“ ist, „dat Kommodige is weg.“ Nach etwa zweieinhalb Stunden endete ein hervorragender humoriger, mit „Spitzen“ gespickter Abend und die Besucher machten sich in bester Laune auf den Heimweg.

jb

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