Neue Bänke und Baumkontrollen

Rat Emtinghausen beschließt Anlage von Urnen-Grabfeld

Emtinghausen - Klassischer Sarg oder Urne? Wie soll die letzte Ruhestätte aussehen? Dieses Thema beschäftigte am Donnerstagabend den Rat der Gemeinde Emtinghausen.

Wie bereits bei einer Vorbegehung des Friedhofsausschusses angedacht, soll  ein zweites Grabfeld für Urnen-Doppelgrabstätten auf dem Friedhof Emtinghausen angelegt werden. Das beschloss der Rat nun einstimmig. 10.000 Euro werden für das Grabfeld im Haushalt 2018 bereitgestellt.

Denn die Nachfrage nach dieser Bestattungsart scheint in der Gemeinde ungebrochen: 2015 entstand auf dem Friedhof Emtinghausen bereits ein Grabfeld für Urnen-Doppelgrabstätten. Mittlerweile sind zwölf der insgesamt 20 Grabstätten belegt. 

„Immer mehr Einwohner ziehen in Erwägung, ihre Wahlgrabstätte aufzugeben und sich nach ihrem Ableben auf dem Urnengrabfeld bestatten zu lassen“, heißt es in der Beschlussvorlage. Da die in Frage kommenden Grabstätten am Hauptweg des Friedhofes liegen und drei davon frei sind, werde außerdem das Friedhofsbild optisch aufgewertet.

Ebenfalls beschloss der Emtinghauser Rat, drei zusätzliche Straßenlaternen am Buchenweg aufzustellen. Die beiden vorhandenen alten Lampen sollen ersetzt werden, sodass insgesamt fünf neue Lichtquellen installiert werden. „Die neue Beleuchtung wird größer, höher und, dank LED-Lampen, auch energiesparender sein“, sagt Ortsbürgermeister Gerold Bremer. 6500 Euro werden dafür veranschlagt.

Auch die beiden Bänke, die Unbekannte auf dem Rastplatz am Winkelweg gestohlen hatten, sollen nun ersetzt werden. Die Kosten für diese Neuanschaffung in Höhe von 595 Euro übernimmt die Tourismusförderung der Samtgemeinde Thedinghausen. Aus dem gleichen Etat wurde auch die Beschilderung der Emtinghausen-Riede-Fahrradtour 2015 bezahlt, an dem sich die Bänke befinden.

Baumbestand begutachten

Nach den Sturmtiefs „Xavier“ und „Herwart“ beschloss der Rat nun, den Baumbestand vor der örtlichen Kindertagesstätte zu begutachten. „Denn die Gemeinde trägt die Verantwortung, dass die Bäume standfest sind“, sagt Bremer. Rund 20 Lindenbäume stehen auf dem Gelände der Kita. Die sollen von einem externen Gutachter überprüft werden. Der Experte soll die Gehölze, neben einer Sicht- und Klopfkontrolle, auch mit Ultraschall durchleuchten. Die Kosten dafür belaufen sich auf ein paar hundert Euro.

Im Zusammenhang mit den Sturmschäden und deren Beseitigung dankte Gerold Bremer der Feuerwehr, Privatpersonen und anderen Hilfskräften für ihren Einsatz. Auch die gute Zusammenarbeit für den Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“, der nun in die nächste Runde geht, erwähnte er lobend.

Zum Schluss fragte ein Anwohner zum Stand des Mehrgenerationenspielplatzes auf dem Mühlenberg nach. Noch im November sollen dort die Bagger anrollen, um weitere Geräte zu installieren, sagte Bürgermeister Bremer. Zudem soll ein Walnussbaum gepflanzt werden.

ldu

Rubriklistenbild: © dpa

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