Bei Rock-Convention ganz vorn / Aufritt bei Frankfurter Musikmesse gewonnen

Gudewill-Band triumphiert

+
Aus den Händen von Martin Moritz, Vorsitzender von „Let´s make Music“ nehmen Jette Döhling und Colin Holloway für die Gudewill-Schulband die Siegerplakette entgegen. Natürlich jubeln auch ihre Klassenkameraden.

Thedinghausen - Der Jubel kannte keine Grenzen, als Jette und Colin stellvertretend für die Bandklasse 6a der Thedinghauser Gudewill-Schule das Qualitätssiegel „1st ClassRock-Schule 2016“ beim ersten Rock-Convention in Empfang nahmen.

Die Initiative „Let´s make Music“ hatte vier Bandklassen zu dieser Convention mit verschiedenen Workshops nach Thedinghausen eingeladen. Am Ende gab es für den Sieger einen Auftritt bei der Musikmesse in Frankfurt zu gewinnen, die vom 7. bis 10. April stattfindet. Voraussichtlich wird die Thedinghauser Bandklasse am Samstag, 9. April, im „Music for Kids“ auf der Bühne der Musikmesse zu sehen sein.

Als zweiter Vertreter aus dem Landkreis Verden hatte sich die Bandklasse der Oberschule am Goldbach aus Langwedel qualifiziert. Darüber hinaus war noch eine Klasse des Alten Gymnasiums aus Bremen vertreten und die zehnte Klasse der Willy-Brandt-Schule aus Lübeck.

Vor dem eigentlichen Contest wurden die Bands den ganzen Tag zusammengeführt, um in Instrumental-Workshops mit namhaften Dozenten gemeinsam zu lernen und einander zu begegnen. Und am Ende stand das große Konzert. „Das Konzept `1st Class Rock – Die BandKlasse´ ist bereits seit zehn Jahren fester Bestandteil des „Let’s make Music“-Repertoires und mittlerweile fest verankert in der Schullandschaft“, sagte Marion Fromm als Leiterin des Tages.

Fast einhundert Kinder wuselten von Workshop zu Workshop – hatten ihren Soundcheck, waren zwischendurch im Styling-Raum und nahmen gemeinsam Mittag- und Abendessen ein.

Inzwischen hatte sich die Aula der Gudewill-Schule prächtig gefüllt. Schulleiter Marcus Dell begrüßte die Gäste, und nach dem Opener von Sarah Partenheimer von der Gudewill-Schule mit einem Adele-Song ging es los. Den Anfang machte die Schule aus Bremen. Jede Band hatte vier Songs, meist aus den aktuellen Charts, vorbereitet, die sie frei performten.

Während die Bremer sehr schlagzeuglastig daher kamen und der Gesang leider etwas unterging, war der Langwedeler Auftritt schon ein wenig stimmiger. Diesem Contest kam natürlich das sehr professionelle Bühnenequipment der Thedinghauser Schule zu Gute. Die Goldbach-Schule hatte eine Reihe von Fans im Publikum. Doch wie es bei einem Heimspiel so ist, war das Publikum aus Thedinghausen in der Überzahl.

Doch diese Unterstützung brauchte die Klasse gar nicht. Denn es war schon eine „Hausnummer“, was die Jungs und Mädels auf die Bühne zauberten. Die Klasse aus Lübeck, schon Zehntklässler, war zwar gesanglich und instrumental sehr gut ausgebildet, doch das reichte nicht. Die Ostseestädter erhielten einen Sonderpreis.

„Die pädagogische Arbeit, der Gesamteindruck, die Ausprägung in den Bereichen Stimme und Instrumentalspiel, alles im Rahmen eines ganzheitlichen und kompetenzorientierten Musikunterrichts und Auftritts, haben die Jury zu dieser Entscheidung gebracht“, erläuterte Marion Fromm. Martin Moritz als Vorsitzender der Initiative „Let´s make Music“ kürte nach den Auftritten die Sieger – obwohl man fairerweise sagen muss, dass alle Kinder, die auf der Bühne standen, sich wie Sieger fühlen durften.

ha

Mehr zum Thema:

Neue Konsolenspiele: Heiße Reifen und ein Troll

Neue Konsolenspiele: Heiße Reifen und ein Troll

Das sind die „Allradautos des Jahres 2017“

Das sind die „Allradautos des Jahres 2017“

Couture für zu Hause: Wenn große Modehäuser Möbel herstellen

Couture für zu Hause: Wenn große Modehäuser Möbel herstellen

Mit Künstlern unterwegs auf Rhodos

Mit Künstlern unterwegs auf Rhodos

Meistgelesene Artikel

Schwerer Unfall in Bassen: Frau stirbt

Schwerer Unfall in Bassen: Frau stirbt

Luther und Störtebeker zanken über Wohltaten

Luther und Störtebeker zanken über Wohltaten

Spotlight im Rampenlicht

Spotlight im Rampenlicht

„Achim ist jetzt Teil der Coca-Cola-Familie“

„Achim ist jetzt Teil der Coca-Cola-Familie“

Kommentare