Riesiger Erfolg für das erste Morsumer Erntefest in Eigenregie der Jugend

Gelbe Minions, fesche Dirndl und auch Weihnachtsmänner

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Beste Stimmung herrschte auf den Umzugswagen, und die Versorgung war auch gesichert.

Morsum - Ein Fest der Superlative wurde das von der Morsumer Erntejugend zum ersten Mal in Eigenregie veranstaltete Erntefest.

Das Zelt platzte kurz nach dem Ende des Umzuges aus alle Nähten. Erntebräutigam Henning Krüger begrüßte erfreut alle, die gekommen waren. Er vergaß aber auch nicht, sich bei seinem Team, der Erntejugend, den vielen fleißigen Eltern und einer langen Liste von Sponsoren zu bedanken. „Ohne eure Hilfe wäre es schwer geworden, das Fest zu wuppen“, freute sich Krüger über so viel Hilfsbereitschaft.

Pünktlich zum Umzugsstart war ein Erntewagen nach dem anderen zum Treffpunkt rund um den Jan-Richter-Platz gerollt. „Wo kommen die Wagen bloß alle her?“, staunte Erntebraut Lotta Daneke, die mit ihren Mädels bei 22 aufhörte zu zählen.

Kaum jemand konnte sich erinnern, ob es in Morsum so etwas schon mal gegeben hat. Erntejugend aus der Umgebung, Kindergarten, mehrere Vereine oder Straßenzüge hatten sich ins Zeug gelegt und geschmückt.

Den Hingucker des Umzuges lieferten wohl die „Nottorfer“ mit ihrem Thema der kleinen gelben Minions in blauen Latzhosen, den gelben und blauen Luftballons sowie den gelben Chrysanthemen am Wagen. Der prachtvolle Anblick wurde sehr gelobt.

Bei strahlend blauem Himmel war sogar schon eine Horde Weihnachtsmänner unterwegs, und die Kindergartenkinder sahen als süße Früchte auch putzig aus.

Der Umzug setzte sich pünktlich in Bewegung, aber aufgrund seiner so nicht erwarteten Länge erreichte er rund 45 Minuten später als geplant wieder das Ziel. Zum Motto der Erntejugend „O’zapft is“ waren 30 Jungs und Mädels in fesche Dirndl und Lederhosen geschlüpft.

Das gute Wetter sorgte auch dafür, dass entlang der Umzugsstrecke nicht nur prima geschmückt war, sondern dass sich die Einwohner in Scharen am Wegesrand alles aus nächster Nähe anschauten. Auf dem Festzelt am Abend folgte der zweite Teil des Erntegebetes, und dem Ehrentanz schloss sich die sehr gut besuchte Ernteparty an.

Den Abschluss des Festwochenendes bildete ein Gottesdienst zum Erntedank. Pastor im Ruhestand Joachim Dallmeyer freute sich über ein pickepacke volles Zelt. Den Gottesdienst gestaltete er mit der Erntejugend zusammen, die vollzählig erschienen war.

Unter den Besuchern des Gottesdienstes war auch eine große Delegation der Lunser Kirchen-Partnergemeinde aus dem sächsischen Groß Bardau.

ha

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