Mehr Sicherheit in stark frequentiertem Bereich / Temporeduzierung auch in Thedinghausen

Rieder Ortsschild wird versetzt

Bisher stand das Ortsschild unmittelbar am alten Ortskern. Da sich in den vergangenen Jahren an der L 331 einiges getan hat, wird es jetzt bis deutlich nach „hinten“ verschoben (re.).
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Bisher stand das Ortsschild unmittelbar am alten Ortskern. Da sich in den vergangenen Jahren an der L 331 einiges getan hat, wird es jetzt bis deutlich nach „hinten“ verschoben (re.).

Riede/Thedinghausen – Das stetige „Anklopfen“ der Gemeinde Riede beim Landkreis hat Erfolg gehabt.

Denn der Landkreis hat eine verkehrsbehördliche Anordnung erlassen, nach der die Ortstafel an der Landesstraße 331 am Ortseingang (aus Richtung Felde) versetzt wird. Die Rieder Rat hatte mehrfach eine solche Versetzung beantragt, weil an diesem Streckenabschnitt aus Sicht der Gemeinde (und nicht nur von der) ein erhöhtes Gefahrenpotenzial besteht. Ganz davon abgesehen, dass sich viele Autofahrer dort auf schnurgerader Strecke nicht an Tempo 70 halten, ist dieser Bereich auch stark durch Schul- und Kindergartenkinder sowie Kunden des Supermarktes samt Bäckerei frequentiert. Eine viel genutzte Fußgängerampel führt hier direkt in die Tempo-30-Zone im Bereich Schule/Kindergarten.

Der Landkreis weist in seinem positiven Bescheid darauf hin, dass sich die Bebauung entlang der L 331 inzwischen so verändert habe, dass das Baugebiet auf der rechten Seite auch optisch zum Ort gehört und sich Riede somit auch an dieser Stelle als geschlossene Ortschaft darstellt.

Auch der Landkreis erkennt inzwischen an, dass die Versetzung des Ortsschildes und damit eine Reduzierung auf Tempo 50 eine Erhöhung der Verkehrssicherheit bedeutet.

Die Versetzung der Ortstafel erfolgt vom bisherigen Standort in etwa vor die gegenüberliegende Einmündung der Straße „Am Landesgraben“ in Höhe des Beginns der Schutzplanke.

Außerdem hat der Landkreis eine verkehrsbehördliche Anordnung für eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 30 für die Schulstraße (L 203) in Thedinghausen in Höhe Lebenshilfe Kindergarten ausgesprochen. Die entsprechende Beschilderung steht schon. Der Landkreis sieht in der Geschwindigkeitsreduzierung auf diesem vergleichsweise kurzen Stück nur eine geringe Einschränkung des Verkehrsflusses – zumal Autofahrer bei der Einfahrt oder Auffahrt auf die angrenzende Braunschweiger Straße sowieso vom Gas gehen müssen.

Abgelehnt hat der Landkreis hingegen Tempo 30 an der Bremer Straße (L 203) im Bereich „Blaues Haus“/Werder-Wichtel in Thedinghausen sowie an der Verdener Straße in Morsum im Bereich der Krippe „Kleine Zwerge“ an der L 203.

In Thedinghausen wird bei der Ablehnung darauf verwiesen, dass sich das Gebäude in deutlicher Entfernung zur Straße befindet und über eine lange Auffahrt samt Wendemöglichkeit verfügt. Für Morsum wird ähnlich argumentiert und zudem darauf hingewiesen, dass die 15 Krippenkinder von ihren Eltern in die Betreuungseinrichtung gebracht werden.

Den Mitgliedern des Thedinghauser Gemeinderats war diese Argumentation nicht einsichtig, für Morsum wurde sie sogar als teilweise falsch erachtet. Die Gemeinde will daher gegen die ablehnenden Bescheide Widerspruch einlegen.  sp

Auf der Thedinghauser Schulstraße gilt schon 30.

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