Fährfest in Hagen-Grinden und Ahsen-Oetzen

„Am Wetter können wir halt nix ändern“

+
Willkommen an Bord der „Gentsiet“.

Hagen-Grinden/Ahsen-Oetzen - Die Fährführer Jörg und Malte nahmen's gelassen. An der Wetterlage mit örtlichen Schauern, die am Sonntag auch das 17. Fährfest des Fährvereins Hagen-Grinden/Ahsen-Oetzen berieselten, konnte man eben nix machen. Die Kapitäne der Weserfähre „Gentsiet“ waren positiv eingestellt und übertrugen das auch auf ihre Mitstreiter und auf ihre Passagiere.

Die vielen ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen hatten im Vorfeld alles getan, um den Gästen ein gutes Fährfest anzubieten. Dass ein Vorzelt vom kräftigen Wind schon in der Nacht zum Sonntag erfasst wurde und fast in der Weser gelandet wäre, musste gemeistert werden, und es wurde kurzfristig für Ersatz gesorgt. „Da muss ich mal alle fleißigen Helfer loben. Vom Fährführer und Fastmaker bis hin zur Kuchenfrau und zum Getränkeverkäufer – alle haben sich prima engagiert“, lobte Fährvereinsvorsitzender Horst Jüntgen.

Auch die Ticketverkäufer Werner und Rolf hielten dem Wetter zum Trotz die gute Laune hoch. Geschützt auf einem Pkw-Anhänger, empfingen sie alle Fährgäste mit einem freundlichen „Hallo“ und wünschten eine angenehme Fahrt und einen schönen Aufenthalt.

Blume vom Tisch geweht? Macht nix – diese beiden jungen Damen brachten die Deko gleich wieder auf Vordermann.

Das 17. Fährfest begann mit einem Gottesdienst mit Pastor Beckmann und dem Posaunenchor Lunsen. Fröhlich wurde gesungen: „Jetzt fahr'n wir übern See“. Die Weserfähre „Gentsiet“ fuhr bereits ab 9 Uhr. Fährführer Malte steuerte die „Gensiet“ bei ordentlicher Strömung und kräftigem Wind von einem zum anderen Ufer.

Und es waren doch einige Fahrradfahrer und Gäste, die sich im Laufe des Sonntags auf den Weg machten. Ein kurzer Regenguss – da suchte man eben Schutz im Zelt oder stellte sich unter. „Keep it Country“ am Anleger in Hagen-Grinden und „Roy’s Schlagerband“ am Anleger in Ahsen-Oetzen sorgten für musikalische Unterhaltung. Und Kaffee und Kuchen schmeckten sowieso. War der Regen vorbei, putzten die fleißigen Helfer die Tische und Bänke schnell trocken.

Für Kinder bot das Team vom Drosselhof verschiedene Mitmach-Aktionen an. Dabei war das Kinderschminken besonders gefragt. Zudem war das Technische Hilfswerk (THW), Ortsverband Achim, mit einigen Aktiven vor Ort und gab Einblicke in seine Arbeit. Die Fähre war bis 18 Uhr auf der Weser unterwegs. Und am Ende war man trotzdem noch zufrieden. „Am Wetter können wir halt nix ändern“, sagte Horst Jüntgen.

17. Fährfest des Fährvereins Ahsen-Oetzen/Hagen-Grinden

Bis zum 3. Oktober fährt die Fähre „Gentsiet“ noch regelmäßig an den Wochenenden. Sonderfahrten müssen extra angemeldet werden. Hier gibt die Internetseite des Vereins genaue Auskunft.

ha

www.faehrverein.de

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Amri-Ausschuss in NRW nimmt Rolle von V-Mann ins Visier

Amri-Ausschuss in NRW nimmt Rolle von V-Mann ins Visier

Fahrgeschäfte, Buden, Zelte: Das gefällt den Besuchern am besten 

Fahrgeschäfte, Buden, Zelte: Das gefällt den Besuchern am besten 

Das sind die zehn reichsten Menschen der Welt

Das sind die zehn reichsten Menschen der Welt

Werder-Ankunft in Köln

Werder-Ankunft in Köln

Meistgelesene Artikel

CDU-Schulexperte legt sich beim Wahlkampf-Finale ins Zeug

CDU-Schulexperte legt sich beim Wahlkampf-Finale ins Zeug

Achimer Imkerverein besucht eine der letzten Korbimkereien

Achimer Imkerverein besucht eine der letzten Korbimkereien

Marktpassage ist beim Besuch der ffn-Morningshow prall gefüllt

Marktpassage ist beim Besuch der ffn-Morningshow prall gefüllt

Seit 50 Jahren bieten Landfrauen Posthausen Spendetermine an

Seit 50 Jahren bieten Landfrauen Posthausen Spendetermine an

Kommentare