63. Prunksitzung des MTV Riede

Dreistündiges Feuerwerk der guten Laune

Einen tollen Auftritt brachte das Traditionsballett „Rote Funken“ auf die Bühne.
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Einen tollen Auftritt brachte das Traditionsballett „Rote Funken“ auf die Bühne.

Riede - Von Joachim Behr. „Riede Helau!“ hallte es am Samstagabend durch die ausverkaufte „Heinz-Schreiber-Karnevalsarena“. Die Närrinnen und Narren liefen zur Hochform auf; sie waren von Kopf bis Fuß auf Karneval eingestellt. Den musikalischen Rahmen gestaltete die Band „UP! to the music“. Der super aufgelegte Präsident Jan-Cord Ortmann, Frontmann seit 2013, erklärte gleich zu Anfang: „Wir haben heute mit Waldorf und Statler Gäste aus der Muppetshow dabei. Ich hab‘ da so eine Wette verloren, sie wollen mich begleiten.“

Muss man eigentlich, um Karneval zu feiern, nach Köln, Ganderkesee, Damme oder sonst wohin fahren? Muss man nicht, denn der Weg zu den Jecken nach Riede ist nicht weit, und hier wurde am Samstag mal wieder so richtig gefeiert. Geboten wurden mehr als drei Stunden Programm mit anschließender Party.

Es war 20.11 Uhr, der Elferrat marschierte auf die hervorragend dekorierte Bühne, als Präsident Jan-Cord die Sitzung eröffnete. Er hieß zunächst einige Ehrengäste willkommen, darunter Samtgemeinde-Bürgermeister Harald Hesse mit Gattin, den 2. Landrat Reiner Sterna, Bürgermeister Jürgen Winkelmann, den Leiter der Polizeistation Thedinghausen, Bernd Junker, mit Gattin und Abordnungen der Karnevalsvereine Rot-Weiß Bremen und Glinde-Kornbek.

Das närrische Volk war begeistert und in bester Jecken-Stimmung.

Die neue Gruppe „Handy-caps“ lud das Narrenvolk zum Karaoke-Rudelsingen ein – mit „Ich will an die Nordsee“ und mehr. Nach einer Einlage der „Tweeties“ rauschte das Traditionsballett „Rote Funken“ heran, eine Augenweide, als es beineschwingend über die Bühne tanzte. Dabei wurde gesungen „Riede Helau, wir hab’n die schönsten Frau’n“. Klar, dass das Publikum mit lautstarkem Beifall eine Zugabe forderte. Und schon nahte der erste Höhepunkt mit dem Einmarsch des Prinzenpaares Kerstin I und Michi I (Kerstin und Michael Bär), der Prinzengarde, Gardeoffizier Clemens Irps und Funkenmariechen Nele Kreutzgrabe. Gewehr über der Schulter, ging es auf zum Gardetanz: Gardeoffizier Clemens schleuderte sein Funkenmariechen durch die Luft, was das Publikum mit „Zugabe“-Rufen quittierte. Nach der Proklamation des Prinzenpaares, inklusive Herausforderung des Schlüssels im Rathaus und der großen Party am 11.11., wurde gesungen „Trink, trink, Brüderlein trink“, was erste Schunkelrunden auslöste.

„Mega geil“, rief der Präsident, als die „Schildflöten“ mit Eisprinzessin und Solosängerin Lisa Hagedorn die Bühne eroberten und für Gänsehaut-Momente sorgten.

Abschuss der schweren Kanone.

Dr. Guiseppe Sabetta, genannt Pino der Neubürger, ging als Handwerker „in die Bütt“. Er bemerkte „nur so“, dass Prinz Michi HSV-Anhänger sei („Das geht ja gar nicht!“). Pino berichtete auch über das Richtfest des Schulanbaus und den Kindergarten-Spielplatz und fragte Bürgermeister Jürgen Winkelmann: „Was kommt als Nächstes?“.

Inzwischen war die Person mit dem tollsten Kostüm im Publikum gefunden worden. Britta Warneke aus Felde durfte die schwere Kanone mit donnerndem Getöse abschießen.

Gänsehaut-Moment: Die „Schildflöten“ mit Eisprinzessin und Sängerin Lisa Hagedorn.

Mit Marc Plate alias Marcel Schlager eroberte ein Rieder Urgestein die Bühne und heizte das Narrenvolk kräftig zum Mitsingen an. Vize-Präsident Jan Rektorik kündigte die „Muschelschubser“ an: Halbnackig turnten sie auf der Bühne, die anschließend von den jungen „Hupfdohlen“ in Beschlag genommen wurde. Sie jagten noch mal die Stimmung in die Höhe und wieder hieß es aus allen Kehlen: „Riede Helau, wir hab’n die schönsten Frau’n“.

Karnevals-Prunksitzung des MTV Riede

 © Joachim Behr
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Das „Sextett“ läutete in Unterhemden und tollen Sprüngen das Finale ein. Danach wurde gefeiert, bis es hell wurde. So erwies sich Riede erneut als Hochburg für Freunde des Karnevals. Getreu dem Motto: „Am Aschermittwoch ist alles vorbei!“

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