Alarm am Nachmittag

Präzisionssprengung fällt Windmast in Blender

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Das Alarmsignal ertönte weithin hörbar. Auf die Sekunde genau um 15 Uhr zündete Sprengmeister Martin Hopfe von der Thüringer Spreng GmbH am Mittwoch die Hohlladungen, die an einem stählernen Wind-Gittermast im Windpark Blender angebracht waren.

Der knapp 20 Jahre alte „Spargel“ fiel exakt in die richtige Richtung. Die geglückte Fällung des 76 Meter hohen Ungetüms löste Freude bei den gut einem Dutzend Beteiligten aus. Insgesamt acht Präzisions-Nitro-Haftladungen waren im unteren Teil des Mastes angebracht worden. Die Sprengung erfolgte im Rahmen des Repowerings des Windparks durch den Betreiber, die Firma Deutsche Windtechnik. 

Sie war nötig geworden, weil sich festgerostete Schrauben nicht mehr problemlos lösen ließen. Auch zahlreiche Schaulustige verfolgten in sicherem Abstand das Schauspiel. Nennenswerte Flurschäden waren nicht zu verzeichnen. Alle fünf Windmasten im Windpark Blender werden derzeit zurückgebaut. Stattdessen werden drei 100 Meter hohe neue Anlagen errichtet, die jeweils über 3,3 Megawatt Leistung verfügen – fast viermal so viel wie die alten Masten.

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