MdL Petra Tiemann besucht Initiative / Staatssekretärin oder Minister sollen kommen

„Hier muss etwas passieren“

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MdL Petra Tiemann, BI-Sprecherin Ilse Lange, Hans-Henning Wirtjes (ACE), Riedes Bürgermeister Jürgen Winkelmann, SG-Bürgermeister Harald Hesse sowie Heinfried und Andrea Jäger als Mitglieder der Bürgerinitiative „Mehr Schulwegsicherheit an Landesstraßen“ (von rechts) waren sich gestern einig: In Felde muss in Punkto Sicherheit an Landesstraßen etwas passieren.

Felde - Petra Tiemann, Mitglied des niedersächsischen Landtages, will der Felder Bürgerinitiative (BI) „Mehr Schulwegsicherheit an Landesstraßen“ Hilfestellung bei der Durchsetzung ihres Anliegens geben.

Das versprach die SPD-Politikerin, Mitglied des Petitionsausschusses, gestern morgen bei einem Vorort-Termin an den Felder Landesstraßen 331 und 333.

Angesichts des regen Verkehrs erklärte Tiemann spontan: „Hier muss etwas passieren.“ Sie versprach, sich dafür einzusetzen, dass die zuständige Staatssekretärin oder sogar der Minister sich zu diesem Thema persönlich ein Bild von der Situation in Felde machen. „Außerdem werde ich mit Landrat Peter Bohlmann telefonieren, damit Bewegung in die Sache kommt.“ Hans-Henning Wirtjes, der „Schulwegdoktor“ des Autoclubs Europa (ACE), wies mit Blick auf den Landkreis darauf hin, dass die zuständigen Behörden durchaus einen Ermessensspielraum hätten – der aber im Bereich Felde pro Auto ausgelegt werde.

Ilse Lange, Sprecherin der Initiative, hatte zuvor noch einmal eindringlich erläutert, dass besonders für Kinder, aber auch für alte Leute, ein Überqueren der Straße besonders gefährlich sei – nicht zuletzt deswegen, weil in den Ortseingangsbereichen auch erheblich gerast wird (wir berichteten mehrfach über die Problematik).

Ilse Lange: „Der Landtag hat über unsere Petition im Juni letzten Jahres befunden und quasi einen Handlungsbedarf attestiert. Passiert ist seitdem aber noch nichts. Und hier in Felde werden demnächst immerhin zehn Abc-Schützen eingeschult.“

Einigkeit herrschte bei allen Beteiligten am Ortstermin darüber, dass die Aufstellung von Bedarfsampeln die richtige Lösung wäre. Die Landtagsabgeordnete machte aber klar deutlich, dass es bestimmt keine drei Ampeln (wie von der BI gefordert) für Felde geben wird. „Das ist absolut unrealistisch.“

Riedes Bürgermeister Jürgen Winkelmann und Samtgemeindebürgermeister Harald Hesse betonten in diesem Zusammenhang übereinstimmend, dass die Ampel-Lösung nicht ihr (finanzieller) Aufgabenbereich sei. „Wir können und wollen nicht Aufgaben übernehmen, für die klar andere zuständig sind.“

MdL Tiemann regte an, kurzfristig auf eine Temporeduzierung in den Ortseinfahrten hinzuwirken – sei es mittels Versetzung von Ortsschildern oder über einen stationären Blitzer. Langfristig könne man auch über die „Bremswirkung“ einer Verkehrsinsel oder den Einsatz von Pollern nachdenken.

Erwähnung fand während der Zusammenkunft auch noch einmal der ebenfalls geforderte Radwegebau von Felde nach Okel. Auch hier will man am Ball bleiben – wohlwissend, dass bis zur Realisierung dieses teuren Vorhaben noch etliche Jahre ins Land gehen können.

sp

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