Pastorin Sabine Behring aus Riede verabschiedet / Emotionaler Abschied

„Es hat nicht sollen sein“

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Auch Traurigkeit begleitete die Verabschiedung der Rieder Pastorin Sabine Behring, hier mit dem Kirchenvorstand (von links): Julia Dopmann, Andreas Schumacher, Cathrin Schley, Elke Schölper, Sabine Behring, Margitta Böse, Klaus Meyer-Heder, Manuela Purnhagen, Bianca Purnhagen und Harald Lochte.

Riede - Im Beisein zahlreicher Pastorinnen und Pastoren aus der Region, Kirchenvorstand,Gemeindemitglieder, Gästen, der derzeit für Riede zuständigen Pastorin Cathrin Schley und Superintendentin Elke Schölper wurde die bisherige Pastorin Sabine Behring aus der St. Andreas- Kirchengemeinde Riede entpflichtet beziehungsweise verabschiedet.

, so Sabine Behring in ihrer emotionalen Abschiedsansprache: „Als wir im März 2013 nach Riede kamen und ich am 1. April in die Gemeinde eingeführt wurde, haben wir nicht gedacht, dass wir nach gut zwei Jahren schon wieder fortziehen. Leider gingen die Dinge ganz anders, ein Abbruch durch eine Krankheit, die so schwer zu fassen ist, so etwas wünscht man niemandem. Aber die Krankheit ist real, eine Unverstehbarkeit. Ich hätte gerne mit Ihnen Rieder Kirchengeschichte geschrieben. Ich kann die Anforderungen nicht mehr erbringen, es ist schwer, hart und traurig, aber wir haben keinen Anspruch auf Glück. Ich sage allen Danke.“

Starke, beeindruckende, aber auch schmerzliche Worte, das ging den vielen Besuchern in der Kirche sichtlich unter die Haut. Zuvor hatte Superintendentin Elke Schölper die Besucher begrüßt und erklärt: „Wir müssen alle diesen Weg akzeptieren und entpflichten Pastorin Sabine Behring aus gesundheitlichen Gründen. Diesen Gottesdienst wollen und können wir nicht feiern, weil wir dich nach gut zwei Jahren in den Ruhestand verabschieden, das tut uns allen weh.“

Es flossen viele Abschiedstränen, denn Sabine Behring war sehr beliebt in der kurzen Zeit ihres Wirkens in der Kirchengemeinde. Man konnte neben ihren kirchlichen Aufgaben auch gut mit ihr „schnacken“. Der Vorsitzende des Kirchenvorstandes, Andreas Schumacher, verglich die Zeit mit Sabine Behring eindrucksvoll mit einer Pflanze und richtete seine Worte an sie: „Du wurdest in Riede eingepflanzt, nicht als Steckling, sondern als gewachsener Baum. Der Baum, der hier wachsen wollte und sollte, wird aus dem Boden gerissen und woanders wieder eingepflanzt. Sabine, vergiss uns nicht.“

Und das hofften auch die vielen Gäste in der St. Andreas-Kirche.

jb

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