Tafel steht jetzt da, wo der Ort beginnt / Durchfahrtsstein unberührt

Ortsschild Riede: Versetzung vollzogen, nicht mehr gefährdet

Das Ortsschild in Riede an der Bremer Straße ist um knapp 400 Meter weiter Richtung Süden versetzt worden
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Das Ortsschild in Riede an der Bremer Straße ist um knapp 400 Meter weiter Richtung Süden versetzt worden.

Riede – Sagenhafte Dinge passieren in Riede und Felde. Nachdem die Gemeinde lange auf den Vollzug der vor Jahren beschlossenen Roteinfärbung an der Felder Landesstraßenkreuzung zum Okeler Damm warten musste und dies nun geschehen ist, staunen die Autofahrerinnen und Bürger seit ein paar Tagen nicht schlecht: Ist doch auch das Rieder Ortsschild versetzt worden, und zwar an die Stelle, wohin der Ort nun einmal gewachsen ist, also rund 100 Meter vor der Straße Auf dem Felde (beim Supermarkt und Feuerwehrhaus).

Damit sind endlose Diskussionen und Nachfragen zum Ende gekommen. Vor allem die nicht erfolgte Versetzung des Ortsschildes hatte in der Vergangenheit jede Menge Ärger bei den Verantwortlichen hervorgerufen. Bürgermeister Jürgen Winkelmann hatte sogar von Schikane durch die Landesstraßenbaubehörde gesprochen.

Laut Gemeindedirektor Harald Hesse war die Versetzung des Schildes schon länger durch den Landkreis angewiesen worden. Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr habe sich aber noch einmal in Hannover erkundigen wollen, ob die Versetzung auch in Ordnung sei, so Hesse. Ihm zufolge habe es nach der Intervention der heimischen Landtagsabgeordneten Dörte Liebetruth (SPD) im August noch einmal einen Ortstermin gegeben, an dem auch der Behördenleiter Rick Graue, Bürgermeister Jürgen Winkelmann sowie Ordnungsamtsleiter Sönke Haverich und der Erste Gemeinderat Roland Link teilgenommen hätten. Ein Staatssekretär aus dem Ministerium sei aber anders als geplant nicht gekommen. Die abermalige Aufzählung der Argumente, wie dringend die Versetzung des Schildes sei, habe nun zu einem positiven Ergebnis geführt, so der Gemeindedirektor.

Der sogenannte Ortsdurchfahrtsstein ist indes nicht versetzt worden. Während das Schild regele, wo der Ortseingang ist und dass nur mit Tempo 50 gefahren werden darf, so markiere der Stein die Innerörtlichkeit. In Erschließungsfragen, zum Beispiel hinsichtlich der Errichtung einer Linksabbiegespur, sei der Standpunkt des Steins relevant. „Der Landkreis hat da eine andere Rechtsauffassung als wir“, sagt Hesse, der sich mit der Gemeinde für die Versetzung stark gemacht hatte. Bislang vergeblich.

Nicht versetzt worden ist übrigens auch ein Tempo-70-Schild in Fahrtrichtung Felde, obwohl auf der Gegenfahrbahn aufgrund des versetzen Ortsschilds ja nun Tempo 50 gilt.

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