Note 1,1 bei Prüfung durch medizinischen Dienst / Zuschussbedarf 2015 spürbar reduziert

Top-Zeugnis für die Sozialstation

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Die Mitarbeiterinnen der Thedinghauser Sozialstation um Leiterin Sarah Jasper (rechts) leisten gute Arbeit. Das hat unlängst wieder der Prüfbericht des medizinischen Dienstes der Krankenkassen ergeben.

Samtgemeinde/Thedinghausen - Sarah Jasper, Leiterin der Sozialstation der Samtgemeinde, war der Stolz anzumerken. Denn „ihre“ Einrichtung hatte bei der alljährlichen Prüfung durch den medizinischen Dienst der Krankenkassen wieder einmal Bestnoten kassiert.

Am Ende kam in der Schulnoten-Skala eine 1,1 heraus. „Bei drei Mitarbeiterinnen war der Erste-Hilfe-Nachweis abgelaufen. Das gab einen kleinen Abzug“, ärgert sich Sarah Jasper, die anfügt: „Natürlich liegen die nötigen Erste-Hilfe-Bescheinigungen jetzt vor.“

Sehr gut bewertet wurde von der Untersuchungskommission die Zufriedenheit der Pflegebedürftigen. Sarah Jasper: „Versteht sich von selbst, dass das ein wichtiger Faktor ist.“ Ausgezeichnet schnitt die Thedinghauser Sozialstation, beheimatet im Packhaus neben dem Rathaus, auch bei der Dokumentation ab. Sarah Jasper: „Die Dokumentation ist stimmig und passt zu der tatsächlich vor Ort geleisteten Arbeit.“ Ein Sonderlob im Rahmen der Prüfung verdiente sich zudem die innerbetriebliche Organisation.

„Das gute Abschneiden freut mich natürlich – besonders deswegen, weil es eine Gemeinschaftsleistung aller Mitarbeiterinnen ist“, stellt Sarah Jasper ihr Team in den Vordergrund, das „bei Wind und Wetter kommt“.

In der Sozialstation arbeiten nur Frauen. Insgesamt sind 20 Mitarbeiterinnen beschäftigt. Männliche Verstärkung ist jedoch in Sicht, denn ein junger Mann absolviert im Hause gerade seine Ausbildung zum Pflegeassistenten.

Betreut werden derzeit 115 Pflegebedürftige in der ganzen Samtgemeinde (außerhalb darf die Sozialstation nicht tätig werden). Abgerundet wird das Angebot durch die Gruppe „Denkanstoß“, in der sich an Demenz Erkrankte einmal wöchentlich am Montagnachmittag im Lunser Gemeindehaus treffen.

Wer Angehörige hat, die Pflege oder sonstige Hilfe benötigen, erhält bei Sarah Jasper direkt unter Telefon 04204/8837 die nötigen Auskünfte.

Zufrieden mit der Arbeit der Sozialstation ist nicht nur der medizinische Dienst, sondern auch Samtgemeindebürgermeister und Verwaltungschef Harald Hesse. Denn der Zuschussbedarf für dieses freiwillige Angebot hat sich spürbar reduziert. Statt der im Haushalt 2015 eingeplanten 164000 Euro werden voraussichtlich nur rund 68000 Euro gebraucht.

sp

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