Nikolausmarkt beeindruckt mit buntem Mix aus Kreativem und Kulinarischem

Ein Auftakt mit Hufgeklapper

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Er war wohl die gefragteste Person auf dem Nikolausmarkt: der große Mann im roten Mantel auf der von zwei prächtigen Pferden gezogenen Kutsche.

Thedinghausen - Hufgeklapper am Sonnabend nachmittag auf der „Einkaufsmeile“ Braunschweiger Straße. Ein Peitschenschlag, ein lautes „brrrrrrrrrr“ des Kutschers Jens Lindhoff aus Okel. Auf der Kutsche, gezogen von zwei Schimmeln, da saß er, der große Nikolaus mit rauschendem weißem Bart und einem dicken Sack voller süßer Geschenke für die Kinder.

Diese begleiteten ihn auf dem Weg von der Apotheke bis zum Rathaus oder warteten mit strahlenden Augen vor dem Nikolausmarkt-Platz.

Es war ein Auftakt nach Maß zu diesem Nikolausmarkt der „Gemeinschaft der Selbstständigen in der Samtgemeinde Thedinghausen“ (GDS). Das tolle Ambiente beim Rathaus und in der Rathausscheune verlockte wieder viele Menschen am Sonnabend und und gestrigen Sonntag, mal vorbei zu schauen. Sie wurden auf ihrem „Entdeckerausflug“ nicht enttäuscht.

Auf dem Platz am Taubenturm leuchteten Weihnachtsbäume, und es gab Budenzauber dicht an dicht mit gebrannten Mandeln, Lebkuchenherzen und anderen süßen Angeboten. Daneben waren Strickwaren in vielen Farben zu entdecken.

Als Nachbar gesellte sich die Losbude der GDS mit 1100 Gewinnen hinzu. Losverkäufer stellten am Sonnabend die TSV-Fußballer der 1. Herren und am Sonntag die Kita „Werder Wichtel“. Dafür wurden sie von der GDS mit einer Spende belohnt.

Kinderkarussell, Waffeln, Heißes vom Grill, Glühwein- und andere Getränke, Fischbrötchen und die Wildbratwurst der Jagdgemeinschaft Thedinghausen-Eißel, flankiert von der Straußenfarm Werder mit Lampen aus Straußeneiern, Putzwedeln aus Federn und Figuren – das alles gehörte zum Nikolausmarkt.

In der Fachwerk-Rathausscheune präsentierten zahlreiche weitere Hobbykünstler ihre Arbeiten und Selbstgestricktes. Vor allem warme Mützen, Schals und vieles mehr für die Winterzeit waren gefragt.

Nikolausmarkt in Thedinghausen

Aber auch Adventsgestecke, Schmuck, Bücher, Kerzen, Kugeln in vielen Farben, Accessoires für alle Gelegenheiten und eine Menge Geschnitztes aus Holz waren zu entdecken – darunter die handwerklichen Spitzenarbeiten zweier Holzkünstler aus Barrien mit herrlichen Schwibbbögen und Pyramiden im Erzgebirgsstil sowie hölzernen Kerzenhaltern. Der Förderverein der Nils Holgersson-Schule hatte ein kleines Café in der Scheune eingerichtet.

Der Thänhuser Nikolausmarkt erwies sich so erneut als perfekte Einstimmung auf eine besinnliche Advents- und Weihnachtszeit.

Das Marktmeisterpaar Ilka und Thomas Wendt kam am Sonntagnachmittag zu dem Ergebnis: „Wir sind hochzufrieden und freuen uns über sehr viele Besucher, auch aus dem Umland. Wir denken, auch die zahlreichen Standbetreiber und Hobbykünstler hier sind zufrieden.“

jb

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