Start nach den Sommerferien

Neue Kinderkrippe in Blender geplant

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Das alte kirchliche Gemeindehaus in Blender ist von der Samtgemeinde erworben worden. Nach den nötigen Umbauarbeiten wird dort in Trägerschaft der Lebenshilfe Verden eine Kinderkrippe entstehen.

Blender/Samtgemeinde - „Wir sind sehr froh, dass diese familienfreundliche Einrichtung in Blender entsteht. Denn der Bedarf ist da und wir als Kommune können dadurch unser Betreuungsangebot nicht nur aufrecht erhalten, sondern sogar verbessern.“ Sönke Haverich, Leiter des Sozial- und Ordnungsamtes im Thedinghauser Rathaus, spricht das jüngste Vorhaben der Lebenshilfe Verden in Kooperation mit der Samtgemeinde an.

Denn in Blender, im ehemaligen kirchlichen Gemeindehaus, das die Samtgemeinde von der Kirchengemeinde erworben hat (Kaufpreis wird nicht verraten), soll eine Krippe errichtet werden. „Eine integrative Krippe, in der auch drei Kinder mit Behinderung betreut werden können und in der maximal 15 Plätze zur Verfügung stehen“, erläutert Elisabeth Henjes, Geschäftsstellenleiterin Elementarpädagogik bei der Lebenshilfe. „Blender bot sich als Standort an, weil hier in diesem Bereich Nachfrage besteht.“

Umfangreiche Umbauarbeiten sind nötig. Dazu Arno Thalmann, der beauftragte Architekt.: „Das Erdgeschoss wird komplett umgebaut - mit Küche, Sozialraum, Behinderten-WC und sonstigen sanitären Anlagen. Eine neue Rampe wird das Erreichen der Räumlichkeiten erleichtern, und natürlich werden auch die Außenanlagen entsprechend hergerichtet.“

Kosten von rund 275 .000 Euro

Der Bauantrag ist gestellt. Die Genehmigung wird in absehbarer Zeit erwartet, sodass im Frühjahr die ersten Arbeiten beginnen können. Alles ist so ausgelegt, dass zum kommenden Kindergartenjahr 2019/20, also nach den Sommerferien, der Betrieb anlaufen kann. Drei Erzieherinnen oder Erzieher werden hier einen Arbeitsplatz finden und sich um die kleinen Sprösslinge kümmern - inklusive Wickeln und Mittagsessen. „Wir werden versuchen, uns in den Sozialraum Blender zu integrieren, also beispielsweise mit der Kirchengemeinde, dem gemeindlichen Kindergarten oder anderen Einrichtungen zusammenarbeiten“, verrät Elisabeth Henjes Grundzüge des Konzeptes.

Das bislang von der Kirchengemeinde für eine Kindergruppe genutzte Obergeschoss bleibt vorerst leer, da die Kirchengemeinde im neuen Gemeindehaus ein Domizil gefunden hat. „Wir suchen für die oberen Räume nach einer nachhaltigen Nutzungsmöglichkeit, wollen aber nichts übers Knie brechen“, meint Sönke Haverich.

Der notwendige Umbau kostet die Samtgemeinde rund 275 .000 Euro, wovon 100 0.00 Euro als Landeszuschuss wieder hereinkommen. Die Lebenshilfe als Träger der Einrichtung wird die Räumlichkeiten von der Samtgemeinde anmieten. Elisabeth Henjes: „Die Lebenshilfe verfügt in der Inklusion über große Erfahrungen und wir freuen uns, dass wir in Zusammenarbeit mit der Kommune auch in Blender ein entsprechendes Angebot machen können.“

sp

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