Neue Gudewill-Mensa: Mit Essenzahlen zufrieden / Chipsnutzer gern gesehen

Die Frische steht hoch im Kurs

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Ein Nudelbüffet mit verschiedenen Auswahlmöglichkeiten wurde gestern in der Gudewill-Schulmensa geboten,

Thedinghausen - Dienstags zwischen 70 und 110 Essen, mittwochs zwischen 30 und 60, donnerstags rund 70 Essen – diese Ausgabezahlen der neuen Mensa an der Thedinghauser Gudewillschule bewertete Konrektor Torsten Böke als gut.

Rund 350 Schüler der Klassen 5 bis 8 nutzen die Mensa mittags gemeinsam. Sie dürfen dort auch Mitgebrachtes essen. Insgesamt gibt es an der Gudewill-Oberschule mit gymnasialem Angebot rund 550 Schüler.

Dass Klassen verpflichtend mit ihren Klassenlehrern zum Essen gehen, soll beibehalten werden. „Es schafft Kontaktmöglichkeiten zwischen der Klassenlehrkraft und seiner Klasse und erhöht den Anreiz, das Mensaangebot zu nutzen“, heißt in Bökes Mensa-Bilanz, die er im Samtgemeindeausschuss für Schule, Kultur und Sport vorstellte.

Den kommenden 9. und 10. Klassen bleibt es weiter freigestellt, ob und wann sie in ihrer Mittagspause essen.

Aufräumen der Tische künftig verstärkt im Blick

Das neu eingeführte Chips-Bezahlsystem bezeichnete Jessica Neumann vom Küchenteam bereits als gelungen. Die Essen könnten dadurch – anders als bei „Spontanessern“ – deutlich besser vorgeplant werden.

Dieter Mensen von der Grünen Liste bemängelte allerdings im Ausschuss, dass manche Flüchtlingskinder das Mittagessen-Angebot nicht wahrnehmen, weil ihnen die Prozedur als zu kompliziert erscheint. Hier wollen Verwaltung, Schule und Betreiber jetzt gemeinsam nach möglichen Verbesserungen suchen.

Mehr frisch zubereitetes Essen und weniger vorgefertigtes werde zudem gewünscht, so der Konrektor. Das ist laut Jessica Neumann erst umsetzbar, wenn der zweite Konvektomat, eine größerer Kochkessel und der zweite Wärmewagen in der Küche installiert seien. Das müsse noch genauer mit der Samtgemeinde abgesprochen werden.

Weiter sei angepeilt, den Wiederholungsrhythmus beim Speiseplan zu verlängern, um die Menüfolge abwechslungsreicher zu halten. Außerdem ist in den Wochen vor den großen Ferien an Eisverkauf gedacht.

Verstärkt soll künftig wieder auf ordentliches Aufräumen der Tische und Sauberkeit allgemein geachtet werden. Es gelte, die Schüler im Sinne der Gemeinschaft dazu zu ermuntern, heißt es im Böke-Bericht abschließend.

la

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