Gelungenes Jubiläumsfest der Kinderkulturinitiative Blender

Nach 25 Jahren voll etabliert

Das Kinderschminken kam bei den Kleinen sehr gut an. - Fotos: ha

Blender - „KiKu“ steht für „Kinderkulturinitiative Blender e.V.“ und besteht seit 25 Jahren. „Wer hätte das gedacht, als einige Ehrenamtliche damals angefangen haben und dass wir hier jetzt stehen“, begrüßte Heike Tell die vielen Kinder und Gäste im Kirchengarten in Blender zum Jubiläum.

Annelie Lask hatte damals den gemeinnützigen Verein mit einem ehrenamtlichen arbeitenden Vorstandsteam mitgegründet, um (ihren) Kindern in der Region Musikunterricht an vielen verschiedenen Instrumenten, Projekte rund um Musik und Kultur anbieten zu können.

„Wenn wir die Sache mal nicht mehr machen, dann ist das Projekt eben zu Ende“, dachte Annelie Lask seinerzeit und musste jetzt anerkennen, dass sich die „KiKu“ bestens entwickelt und gemausert hat und dass man zu Recht stolz auf das Projekt ist. „Aus einem Mütterverein hat sich durch viel Arbeit und einen Kraftakt etwas Herrliches entwickelt“, so Lask.

Mit einem kleinen Musical „Der kleine Eisbär ist weg“ begann das Jubiläum musikalisch mit allen Kindern. Gitarre, Klavier, Blockflöte, Akkordeon, Schlagzeug oder Gesang – alles wurde zusammengepackt. Samtgemeindebürgermeister Harald Hesse und Bürgermeister Rolf Thies lobten die Initiative vor Ort. „Wenn sich Bürgerinnen und Bürger engagieren, dann lebt die Gemeinde in ihrer Vielfalt“, lobte Hesse.

Nach dem musikalischen Auftritt war ein großes Rahmenprogramm im Kirchengarten aufgebaut. An acht Stationen sorgte ein Spiel ohne Grenzen mit Geschicklichkeit, Schnelligkeit und auch einer Portion Geduld für viel Freude. Eine Kinderschminkecke war ebenso aufgebaut wie eine Fototafel, die die Aktivtäten der „KiKu“ anschaulich dokumentierte.

Es gab Kaffee und Kuchen sowie Bauerhofeis – und das bei herrlichem Wetter. Heike Tell blickte stolz auf das Ergebnis, an dem viele freiwillige Helferinnen und Helfer beteiligt waren. Sie vergaß aber auch nicht auf die neuen Angebote einzugehen.

Mit dem Kleinkinderchor für Kinder von zwei bis vier Jahren mit Begleitung (Opa, Tante, Vater, Mutter, …) bietet Petra Holsten montags um 16.30 Uhr in der Gemeinschaftssportanlage Intschede eine Singstunde an. Mit alten Kinderliedern und neuen Bewegungsliedern will sie Junge und Alte begeistern, versprach Heike Tell. Außerdem werden ganz neu für Kinder im Vorschulalter (etwa vier bis sechs Jahre) durch die erfahrene Lehrkraft Kerstin Najjarzadeh erste musikalische Erfahrungen in einer Gruppe von bis zu acht Kindern angeboten. Weitere Infos gibt es im Internet.

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