Verspätete öffentliche Einweihung

Nach 68 Jahren erstes eigenes Haus für die Einster Feuerwehr

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Jetzt klappte es mit der offiziellen Übergabe des Symbolschlüssels, nachdem die Feuerwehr Einste ihr neues Domizil schon im September bezogen hatte. Von links im Bild: der frühere Samtgemeindebürgermeister Gerd Schröder, der aktuelle Samtgemeindebürgermeister Harald Hesse, Samtgemeinde-Brandmeister Martin Köster und Andreas Wilms, Ortsbrandmeister Einste/Holtum-Marsch.

Einste - Bewohnerin des neuen Feuerwehrhauses in Einste ist die Freiwillige Feuerwehr Einste/Holtum-Marsch schon seit September. Doch ein offizieller Einweihungstermin wurde lange nicht so recht gefunden.

Jetzt übergab Samtgemeindebürgermeister Harald Hesse im Beisein vieler Feuerwehrkameraden und ihren Partnern und Vertretern von Rat und Verwaltung im extra dafür aufgestellten Zelt aber doch den symbolischen großen Schlüssel an Samtgemeinde-Ortsbrandmeister Martin Köster. Der reichte ihn prompt an Ortsbrandmeister Andreas Wilms weiter.

68 Jahre des Wartens

68 Jahre ist die Wehr schon alt und hat nun zum ersten Mal ihr eigenes Feuerwehrgerätehaus. Seit 1977 war man zuletzt in einer Garage im ehemaligen Gasthaus Bischof untergebracht. Nach Schließung des Lokals waren nicht einmal mehr Toiletten vorhanden.

So wurde schon vor acht Jahren mit einer Neubau-Planung angefangen und 2013 alles im Samtgemeinderat beschlossen. Die Bauarbeiten für das rund 340.000 Euro teure Haus begannen im Mai 2015.

Angetrieben von Uwe Wieseloh und Hermann True, den beiden „Bauleitern“ aus Kreisen der Feuerwehr, leisteten die Kameraden unzählige Stunden an Eigenleistung. Martin Köster attestierte: „Ihr habt einen super Job gemacht“.

Die neue Fahrzeughalle, Sozialräume, Büro und Kameradschaftsraum wurden nach Feuerwehr DIN-Norm gebaut. Lob gab es auch für Architektin Ute Asendorf, die ein Gebäude entworfen hatte, das sich prima in das Ortsbild integriert.

Haus fördert den dörflichen Zusammenhalt

Das neue Haus bietet eine Nutzfläche von über 250 Quadratmetern. Samt Außen- und Parkanlage ist das Grundstück 1600 Quadratmeter groß.

„Wir hoffen, dass die 34 aktiven Kameraden hier den Brandschutz für uns gut leisten und auch weiter den dörflichen und kameradschaftlichen Zusammenhalt fördern“, wünschte sich Samtgemeindebürgermeister Harald Hesse bei der Einweihung im Namen aller Einwohner.

Nach diesem offiziellen Teil wurde das Ereignis noch ordentlich weiter gefeiert.

Wer wollte, konnte sich das Feuerwehrhaus auch einmal aus luftiger Höhe anschauen. Die Freiwillige Feuerwehr Bassum, aus der Ortsbrandmeister Andreas Wilms kommt, hatte dazu ihre hohe Drehleiter zur Verfügung gestellt. Bassumer übernahmen auch den Getränkeausschank an diesem Abend.

ha

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