Konzert der Maxim Kowalew Don Kosaken im Februar in Thedinghausen / Vorverkauf hat begonnen

Musik „aus den Tiefen der russischen Seele“

Der Chor „Maxim Kowalew Don Kosaken“ will Anfang Februar in der Thedinghauser Maria-Magdalena-Kirche traditionelle russische Gesänge zu Gehör bringen.

thedinghausen - Im Rahmen ihrer Europatournee „Ich bete an die Macht der Liebe“ machen sie auch Station in Thedinghausen: die Maxim Kowalew Don Kosaken. Ihr Gastspiel geben die stimmgewaltigen Sänger am Sonntag, 5. Februar, um 15 Uhr in der Maria-Magdalena-Kirche. Für dieses Konzert hat der Vorverkauf bereits begonnen.

Der Chor wird russisch-orthodoxe Kirchengesänge sowie einige Volksweisen und Balladen zu Gehör bringen. Anknüpfend an die Tradition der großen alten Kosaken-Chöre zeichnet sich der Chor durch seine Disziplin aus, die er dem musikalischen Gesamtleiter Maxim Kowalew zu verdanken hat: Singend zu beten und betend zu singen.

Chorgesang und Soli in stetem Wechsel – Tiefe der Bässe, tragender Chor, über Bariton zu den Spitzen der Tenöre – sozusagen „aus den Tiefen der russischen Seele“. Auch im neuen Konzertprogramm dürfen nicht Wunschtitel wie „Abendglocken“, „Stenka Rasin“, „Suliko“ und „Marusja“ fehlen.

Der in Danzig geborene Diplomsänger Maxim Kowalew konnte sich schon im Elternhaus der Musik kaum entziehen. Bereits im frühen Alter von sechs Jahren begann er an einer staatlichen Musikschule Geigenunterricht zu nehmen. Sein Vater war Pianist und Klavierlehrer, seine Mutter Gesangslehrerin. Dadurch, daß sein Vater russischer Abstammung ist, wurde sein Interesse an der Kultur jenes großen Landes im Osten früh geweckt. Maxim Kowalews Mutter ist gebürtige Deutsche. Sie gab ihm den Blick aus Westen mit auf den Weg.

Noch bevor er das professionelle Singen erlernte, bestaunte Maxim Kowalew als Kind die Erzählungen, Lieder und märchenhaften Geschichten der Völker des Ostens, besonders der Kosaken, welche ihn für sein weiteres Leben prägten. Damit stand für Maxim Kowalew schon früh fest, daß auch er Musik studieren und eine klassische Gesangsausbildung absolvieren würde. So begann er sein Gesangsstudium an einer der berühmtesten Musikhochschulen im Osten. Mit dem Magistertitel beendete er sein Studium an der Musikhochschule in Danzig. Dort erwarb er den akademischen Grad „Magister der Kunst“. Es dauerte nicht lange, bis er eine Vielzahl von Opernengagements erhielt und seine Popularität steil anstieg. Seine Karrierelaufbahn setzte er kurz danach in verschiedenen Chören und Volksmusikensembles fort. Ab 1983, nach dem Diplom und diversen Opernengagements, sang er in West-Europa, den USA und Israel. Er sang unter anderem im Ural- und Wolga-Kosaken Chor. Er bereiste russisch-orthodoxe Klöster, um seine Kenntnisse im Bereich der östlichen Chormusik zu perfektionieren, und vertiefte sein Wissen im Unterricht des berühmten Dirigenten und Theologen Georg Szurbak in Warschau. Als großes Vorbild fungierte immer der berühmte Dirigent des Don Kosaken Chores Sergej Jaroff. Erst nach seinen vielen internationalen Erfahrungen tat er 1994 den wohl entscheidendsten Schritt seines künstlerischen Lebens und sang in einem Chor, aus welchem sich später die „Maxim Kowalew Don Kosaken“ herauskristallisieren sollten.

„Jener Klangkörper lässt das musikalische Erbe der Kosaken in Westeuropa und Skandinavien auf technisch brillantem Niveau wieder aufleben“, heißt es in der Pressemitteilung des Veranstalters, der Engels Konzertbüro GmbH. Maxim Kowalew sieht es bis heute als seine Aufgabe, die schönen russischen Melodien zur Freude des Hörers erklingen zu lassen und dadurch ein Zeugnis abzulegen vom Geiste jenes alten unvergänglichen Russlands, das oft über dem Tagesgeschehen in Vergessenheit gerät“, heißt es weiter.

Karten gibt es im Vorverkauf bei Buch und Papier Lange, Braunschweiger Straße 55-57 in Thedinghausen, Tel. 04204/294, in der Bücherkiste Göstemeyer, Thedinghauser Straße 12 in Riede, Tel. 04294/1618, beim Achimer Kreisblatt, Obernstraße 54 in Achim, in der Tourist-Information Verden, Große Straße 40, Tel. 04231/12345, bei der Verdener Allerzeitung, Große Straße 1, sowie in allen Geschäftstellen der Mediengruppe Kreiszeitung. Die Tickets kosten im Vorverkauf 17 Euro, an der Tageskasse (ab 14 Uhr) sind sie für 19 Euro erhältlich.

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