Riesenandrang und Sitzplätze Mangelware beim Frühkonzert der Uphuser Bläser

Schönes Wetter, aber zum Glück auch windig

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Blender - Im Mittelpunkt des Mühlentages in Blender stand der Galerieholländer von 1872. Der Wind blies ordentlich. Also konnte Müllermeister Kurt Hustedt die Mühlenflügel sogar drehen lassen.

Ein Blick von der Galerie der Mühle ließ schon erahnen, was an diesem Tag los war. „Alles stimmt, vor allem das Wetter“, zog Vorsitzender Manfred Stelter schon am frühen Nachmittag eine überaus positive Resonanz.

Autoschlangen, wohin man auch schaute. Sitzplätze zum Frühkonzert mit der Uphuser Blaskapelle waren Mangelware.

Zu Mittag wurde reichlich Gebrauch vom leckeren Frikassee- oder Hühnersuppe-Angebot gemacht. Gleitend ging es zur Kaffeetafel über.

Der Ernte- und Mühlenverein mit seinen vielen aktiven Mitgliedern hatte sich mächtig ins Zeug gelegt, um den Besuchern einiges anzubieten. Für Jung und Alt war etwas dabei.

Müllermeister Kurt Hustedt erklärte unzählige Male, wie die Mühle aufgebaut ist und funktioniert. Dazu passend waren historische Landmaschinen wie Dreschmaschine, Pflug, Binder, Heuwender und einiges mehr in der Museumsscheune zu bewundern.

Gerätschaften von einst und alte Trecker fehlten ebensowenig wie die „Jungimker“ Axel und Imke Rode aus Daverden mit einem Bienenstock.Alles wurde vor der Scheune noch komplettiert durch die Interessengemeinschaft „De ole Schüün“ aus Magelsen mit ihren Oldtimer-Schätzen. Die Mitglieder der Frauengruppe zeigten im Rahmen einer Ausstellung „Vom Flachs zum Leinen“, wie ein Webstuhl funktioniert und wie damit gearbeitet wird. Inka Sommerfeld hatte schon richtig den Bogen raus und sehr viel Gefallen an der Weberei.

Der untere Bereich der Mühle stand im Zeichen der Floristik. Nicht ganz, denn das geschulte Auge entdeckte auch das alte historische Kaffeegeschirr mit Goldrand.

Daneben gab es die Möglichkeit, Vereinsmitgliedern über die Schulter zu schauen, die Kränze, Girlanden und Gestecke banden.

Am Stand der Verdener Imker zogen große und kleine Gäste Kerzen nach bewährter Art. Heimatforscher Volker Wolters präsentierte Fotos aus seinem großen Fundus mit dem Thema Konfirmationen der vergangenen Jahrzehnte. Nur ein paar wenige Jahrgänge der vergangenen 70 Jahre fehlen ihm in der Sammlung. Ein weiterer Anziehungspunkt war der Flohmarkt. Für Kinder stand eine Hüpfburg parat.

Mühlentag in Blender

Und so viele Informationen machten natürlich auch hungrig und durstig. Für die Hühnersuppe war es schon zu spät, doch der leckere selbstgebackene Kuchen schmeckte nicht weniger. Dazu gab es natürlich reichlich Gelegenheit zum Klönschnack.

Der schöne Nachmittag am Fuße der ehrwürdigen Mühle verging so wie im Fluge. - ha

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