Viele fröhliche Menschen

Morsum feiert Erntefest nach 2G-Regel mit Wagenkorso und Zeltparty

Festwagen
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Gute Laune versprühte der Festwagen aus dem Buchenweg.

Morsum – Ein engagierter Ernteverein und die Erntejugend hatten innerhalb kürzester Zeit für die Morsumer ein Erntefest auf dem Jan-Richter-Platz organisiert, das in der Coronazeit als eine Art Wegweiser dienen könnte. So viele Menschen nach der 2G-Regel in einem Zelt – geht das? Offensichtlich schon.

Ruck, zuck waren über die sozialen Medien alle Eintrittskarten verkauft gewesen. „Das hat uns Planungssicherheit gegeben. Und ein von der Wulmstorfer Erntejugend praktiziertes Hygienekonzept konnten wir fast eins zu eins übernehmen. Mit einer Ausnahme: Die 2G-Regel mussten wir anwenden“, so Henning Krüger vom Orga-team des Erntevereins.

Aufwand und Arbeit waren immens. Der Platz wurde mit Bauzäunen eingezäunt. Die Gäste checkten via Luca-App ein und legten am Einlass ihren Impf- oder Genesungsnachweis vor. So gelangten sie am Samstagnachmittag für Kaffee und Kuchen und das Erntegebet Teil 1 ins Zelt. Andreas Braasch forderte hier von Ronja Röpke die Erntekrone heraus. Der Morsumer Spielmannszug spielte „Lustige Musikanten“ und begleitete die Erntejugend zu ihrem Wagen. Mehr als 30 geschmückte Festwagen hatten auf dem ehemaligen Raiffeisengelände Aufstellung genommen. Mitglieder des Erntevereins hatten schon die Anfahrt und das Aufstellen streng kontrolliert.

Gut zwei Stunden lang zog der Festkorso durchs Dorf, vorbei an jeder Menge Publikum am Straßenrand; an Kindern, die Bonbons von den Wagen aufsammelten, und an vielen fröhlichen Menschen. Die kleinen Gespenster vom Edelhof, der üppige Blumenschmuck der Nottorfer und der fröhliche Buchenweg, der Männer zum Mitreisen suchte, fanden sich im Zug der Erntewagen, ein anderes Wagenmotto war natürlich die Coronageschichte. Nicht zu überhören waren die vielen Festwagen von jungen Menschen aus anderen Dörfern, ja sogar anderen Landkreisen, die zu diesem Fest in Morsum mit viel Feierfreude, lauter Musik und reichlich Erfrischungsgetränken angereist waren.

An den zweiten Teil des Erntegebets schloss sich die Ernteparty bis gut drei Uhr in der Früh an. Dann war Aufräumen angesagt. Der Festplatz und das nähere Umfeld wurden noch in der Nacht nach der Feier grob aufgeräumt und die Nebenstraßen dann am nächsten Tag. „Wir hoffen, dass wir nichts vergessen haben“, sagte Henning Krüger am frühen Sonntagnachmittag und bedankte sich bei allen Helferinnen und Helfern sowie den vielen Sponsoren.  

Heiner Albrecht

Die kleinen Schreckgespenster vom Edelhof strahlten um die Wette.
Die Morsumer Erntejugend bestieg nach dem Erntegebet Teil 1 ihren Festwagen.

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