SAMTGEMEINDEBÜRGERMEISTERWAHL Enges Rennen um Platz 2 / Theiling und Siemer enttäuscht

Metz und Fahrenholz gehen in die Stichwahl

Samtgemeindebürgermeister-Kandidat Thomas Metz mit Gattin Kerstin
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„Habe die erste Hürde genommen“, sagt Thomas Metz.

Thedinghausen – Thomas Metz (CDU) und Anke Fahrenholz (SPD) gehen in zwei Wochen in die Stichwahl um das Amt des Samtgemeindebürgermeisters / der Samtgemeindebürgermeisterin in Thedinghausen. Die beiden setzten sich bei der Wahl zum Verwaltungsoberhaupt mit 31,14 beziehungsweise 26,5 Prozent der Stimmen gegen den Einzelbewerber Sebastian Theiling (23,59 Prozent), Christiane Siemer (Grüne Liste, 16,15 Prozent) und den weiteren Einzelbewerber Norman Schill (2,61 Prozent) durch.

Thomas Metz freute sich, dass sich seine „große Hoffnung, in die Stichwahl zu kommen“ erfüllt hatte. Er hob den fairen Umgang der Bewerberinnen und Bewerber hervor. „Das ist heutzutage keine Selbstverständlichkeit.“ Nun gehe es darum, weiter engagierten Wahlkampf zu machen.

Anke Fahrenholz feiert nach „etwas Zittern“.

Auch Anke Fahrenholz will in den kommenden beiden Wochen noch einmal Gas geben und schauen, wo „ich vielleicht noch hinfahren muss“. Sie wolle dann die Wählerinnen und Wähler davon überzeugen, dass es vielleicht gut wäre, wenn erstmals eine Frau an der Spitze der Verwaltung in der Samtgemeinde stünde. Sie freute sich über die Chance, in die Stichwahl zu gehen, das sei von vornherein nämlich nicht klar gewesen. „Das Rennen war offen.“ Mitbewerber Sebastian Theiling habe zum Schluss noch sehr aufgeholt.

Enttäuscht, hat sich aber nichts vorzuwerfen: Sebastian Theiling

Der war ob des knappen Ausgangs – es fehlten am Ende nur knapp drei Prozentpunkte – „menschlich enttäuscht“. Theiling sagte, er sei dankbar, dass er „als Unbekannter“ so viele Stimmen bekommen habe, gleichwohl sei das Ergebnis ärgerlich. „Als Dritter hat man eben verloren.“

Nimmt es mit Humor: Christiane Siemer, Gewinnerin in Eißel.

Auch Christiane Siemer verhehlte ihre Enttäuschung ob des vierten Platzes nicht. „Ich bin traurig, ich hatte gehofft, in die Stichwahl zu kommen“, gab sie zu. Sie dankte Unterstützerinnen und Unterstützern sowie ihrer Familie („Ich war in den letzten Wochen und Monaten nicht einfach zu ertragen“) und will auch künftig mit gleichem Elan und Freude Kommunalpolitik machen.

Ausgerechnet der weit abgeschlagene Fünftplatzierte, Norman Schill, feixte: „Dafür, dass ich noch nicht mal ein eigenes Bild aufgehängt und nur zwei Stunden Arbeit investiert hatte, sind 209 Stimmen nicht schlecht, oder?“ In seinem Wohnort Horstedt hatte er ein einziges Votum. Da hat er sich wohl allein selbst gewählt. „Nein, ich habe gar nicht gewählt!“, entgegnete er mit großem Gelächter. Am Ende bereute er aber schon ein bisschen, keinen Wahlkampf betrieben zu haben. „Vielleicht wären ja sogar zehn Prozent möglich gewesen.“

Bei den Gemeinderatswahlen lagen bei Redaktionsschluss zunächst die Ergebnisse in einigen Mitgliedsgemeinden vor: In Blender war die CDU mit sechs gewonnenen Mandaten sehr erfolgreich. Den beiden Kandidatinnen der „Jungen Wählergruppe Gemeinde Blender“, Franzisca Wolters und Ava Schröder, gelang auf Anhieb der Einzug in den Rat. In Riede überflügelte die CDU die SPD.

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