Gudewill-Schule entlässt 98 Schülerinnen und Schüler

Mehr als die Hälfte schafft den erweiterten Abschluss

Die Klasse 10a spendierte ihrem Lehrer Kim Jokel eine schöne Sitzbank.
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Die Klasse 10a spendierte ihrem Lehrer Kim Jokel eine schöne Sitzbank.

Thedinghausen – Auf Wiedersehen, goodbye, adiós, au revoir – Zeit für den Abschied von der Gudewill-Schule in Thedinghausen. Bei einer schönen, der Pandemiezeit gerechten Abschlussfeier wurden 98 Schülerinnen und Schüler von der Oberschule verabschiedet. Kein Vergleich zu anderen Jahren, aber dennoch schuf die Schule einen dem Anlass entsprechenden Rahmen, unter Einhaltung der notwendigen Hygienevorschriften.

Marcus Dell bezeichnete den Jahrgang als Hoffnungsjahrgang. „Wir freuen uns total, dass ihr euch auf den Weg macht“, sagte der Schulleiter. Neben der obligatorischen Abschiedsrose, die auf den Tischen verteilt war, gab es auch die nicht benötigten fünf Euro Kopiergeld zurück. „Schließlich geht man nicht mit Schulden auseinander“, sagte Dell und wünschte allen Abschlussabsolventen für die Zukunft alles Gute.

Aus dem Jahrgang schafften 18 Jungs und Mädels den Hauptschulabschluss, 28 den Realschulabschluss und rekordverdächtige 52 Schülerinnen und Schüler den erweiterten Sekundarabschluss I. Moritz Riepe wurde als Jahrgangsbester geehrt. „Niemand geht ohne einen Plan zu haben“, sah Dell alle „Abgänger“ untergebracht. 36 Schülerinnen und Schüler werden die BBS in Verden besuchen und 29 wechseln auf ein Gymnasium, während 33 eine Ausbildung beginnen.

Einen Abschiedskalender gab es für die Schüler.

Abschiedsgeschenke hatten alle Klassen für ihre Klassenlehrer parat. So überraschte die 10a ihren Klassenlehrer Kim Jokel mit einer schönen Gartenbank, während dieser sich mit einem Bilder-Abschiedskalender für die Schüler der dreijährigen gemeinsamen Zeit revanchierte. Elternsprecherin Silvia Mahler sprach mit Blick auf das Abschlusszeugnis von einem Meilenstein, den die Absolventen erreicht hätten.

Eine große Abschlussparty gab es auch in diesem Jahr nicht. „Vielleicht trifft man sich ja mal zum Grillen“, wünschte sich Jokel ein baldiges Wiedersehen mit den Pennälern. Eine kleine musikalische Umrahmung rundete die Feier ab.  ha

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