Viel Lob für neue Zugangsrampe bei Einweihung 

Lunser Kirche nun barrierefrei

Mit einem Apfelbaum als hoffnungsfrohes Geschenk überraschte die sächsische Partner-Kirchengemeinde Großbardau Pastorin Anja Sievers zur Einweihung der neuen Lunser Kircheneingangs-Rampe. - Foto: Albrecht

Lunsen - Es ist ein schöner barrierefreier Zugang zur Lunser Kirche geworden. Da waren sich alle Kirchgänger bei der offiziellen Einweihung einig. Auch die Mitglieder der Partnergemeinde aus Großbardau schlossen sich dieser Meinung an.

Sie hatten einen Apfelbaum mitgebracht, der zu diesem Anlass in der Nähe des Eingangs gepflanzt wurde.

Eigentlich hätte die Rampe schon seit über zwei Jahren stehen sollen. Doch Engpässe im kirchlichen Amt für Bau- und Kunstpflege führten zu Verzögerungen. Nun war es endlich soweit. Pastorin Anja Sievers durchtrennte das Schleifenband und gab dem Aufgang Gottes Segen.

Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte gelangen nun problemlos in das Gotteshaus. Die mächtigen Treppenaufgänge stellen kein Hindernis mehr da. „Es hat viele Gespräche erfordert. Ich war schon am Rande der Verzweiflung“, sagte Pastorin Sievers. „Doch nun ist alles gut“.

Rund 80.000 Euro hat die Maßnahme letztendlich gekostet. Die Rampe wurde auf die alten Stufen aufgesetzt, mit einem Geländer versehen, das Areal eingezäunt, die Zuwegung neu gepflastert und das Drumherum ebenfalls schick gemacht.

Ganz besonders stolz ist die Pastorin auf ihre 1800 Gemeindemitglieder. Sie brachten eine Spendensumme von stattlichen 20.000 Euro zusammen.

Dazu kamen noch der Anteil des Kirchenkreises Verden, eine Zuwendung der Volksbank-Stiftung, Zuschüsse der Gemeinde Thedinghausen und der Samtgemeinde, sowie Spenden von der Morsumer Speeldäl und der Jagdgenossenschaft Morsum. „Ganz neu reingekommen ist eine Spende der Jagdgenossenschaft Lunsen. Auch dafür herzlichen Dank“, freute sich Anja Sievers mit den Gemeindegliedern.

Der vorausgegangene Gottesdienst wurde gemeinsam mit Besuchern aus Großbardau, dem Kirchenchor und Posaunenchor gefeiert. Dabei stand die jetzt 30jährige Partnerschaft zu Großbardau noch einmal im Vordergrund.

Den Abschluss dieses schönen Vormittags bildete dann ein gemeinsamer Austausch der Besucher bei Würstchen und Getränken. - ha

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