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Lauter glückliche Gesichter in Blender

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„Wasser marsch“ heißt das Motto bei der Feuerwehr.
„Wasser marsch“ heißt das Motto bei der Feuerwehr. © Albrecht

Blender – Engagement und Einsatz der Veranstalter sind belohnt worden: Sehr regen Besuch verzeichnete das Kinderfest rund um die Blender Kirche, das die Kirchengemeinde mit Unterstützung der Gemeinde Blender und der Initiative „Gemeinde.Zukunft.Gestalten“ am Samstag auf die Beine gestellt hatte.

In seinen Begrüßungsworten bedankte sich Bürgermeister Patrick Rott bei den vielen Unterstützern und dem Organisationsteam für die ganze Arbeit. Noch am Tag danach schwärmte der Bürgermeister von einer „vollen Hütte“. „Es hat einfach Spaß gemacht, so viele glückliche Menschen zu sehen“, sagte Rott bei den Aufräumarbeiten am Sonntagmorgen.

Durch die Unterstützung vieler Sponsoren konnten Eis und alkoholfreie Getränke kostenlos an die Kinder ausgegeben werden. Kaffee und Kuchen gab es gegen eine Spende. Mit einer kleinen Aufführung der Hortgruppe des Kindergartens begann das Fest. Es gab reichlich Applaus, als die Kleinen vor der großen Blender Kirche auftraten. Die Judokas des TSV Blender hatten eine große Matte aufgebaut und zeigten diese traditionelle Kampfsportart, die der Fitness und Selbstverteidigung dient und sehr viel Disziplin erfordert. Und rums, da hatte zum Vergnügen der Zuschauer eine junge Dame ihren Judolehrer auf die Matte befördert ...

Die Angebotspalette des Nachmittags war so vielfältig, dass es erstmal eines Orientierungsrundgangs bedurfte. Danach konnte man in aller Ruhe wählen. Hüpfburg oder Hüpfburg? Ja, gleich zwei waren von der Sorte aufgestellt. Beim Hinderniskegeln mit dem Wasserstrahl, das die Ortsfeuerwehr anbot, leisteten die Jungs an der Kübelspritze Schwerstarbeit. Und beim Kistenstapeln hatte Dirk Fornahl die Sicherheitsleine fest im Griff, als die Kinder in die Höhe kletterten. Trotzdem hatte Fornahl, Mitorganisator des Fests, Zeit für ein Statement: „Es hat sich gelohnt, alle Vereine anzuschreiben mit der Bitte mitzumachen.“

Die Vereine waren mit ihren Angeboten das Salz in der Suppe bei diesem Fest. Torwandschießen oder Dartwerfen, Glückraddrehen oder eines der vielen Spiele, die das „Weltenbummler“-Mobil des DRK anzubieten hatte – auszuprobieren gab es Vieles für die Kinder. Dabei kamen auch alte Spiele wie Sackhüpfen, Eierlaufen oder Tauziehen zu neuen Ehren und bereiteten den Kindern von heute ebenso viel Spaß wie früher den Großeltern. Und wenn der Opa dann noch einen kleinen Tipp parat hatte, wie das Tau richtig angefasst wird, dann hatte auf einmal das Team die Nase vorn, das kurz zuvor noch auf der selbigen gelegen hatte.

Wohin man schaute, überall waren fröhliche und heitere Gesichter zu sehen. Als die Eisvorräte so langsam zu Ende gingen, blickte Annelie Lask etwas besorgt in die fast leere Truhe, meinte dann aber: „Ich glaube, jedes Kind hat zumindest ein Eis bekommen.“ Und außerdem lockte da ja auch noch das überbordende Kuchenbüfett. Zahlreiche Sitzgelegenheiten boten den Familien Platz zum Schnacken, während die Kinder immer wieder zu ihren Lieblingsspielen liefen. Und je länger der Nachmittag dauerte, umso bunter wurde es: Zwei Frauen verschönerten die Kindergesichter mit bunten Motiven und leisteten dabei fast Fließbandarbeit.

Kaffee und Kuchen waren kaum verdaut, da brutzelte es schon auf dem Grill und es duftete nach Wurst und Steaks. Gegen Abend wurde noch Stockbrotbacken am Lagerfeuer angeboten.

Von Heiner Albrecht

Beim Kinderschminken bildet sich eine Schlange.
Beim Kinderschminken bildet sich eine Schlange. © Albrecht
Tauziehen macht auch den Kindern von heute Spaß.
Tauziehen macht auch den Kindern von heute Spaß. © Albrecht

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