Landesgrabenidylle: Hoffen auf mehr Zugang

Erst Entschlammen und dann weitere Wünsche

Riede - Von der Idylle am grünen Ufer des breiten Rieder Landesgrabens schwärmte Anja Großjohannes-Vöge (CDU) noch einmal im Gemeinderat.

Genau dieser sehenswerte Grabenabschnitt mit wachsendem Seerosenteppich müsste aber wie berichtet gründlich entschlammt werden, um das gesamte Gewässer zu erhalten.

5000 Euro sollen dafür im Haushalt 2016 bereit gestellt werden, beschloss der Rat einstimmig. Dabei geht er davon aus, dass sich der für den Erhalt des Durchflusses zuständige Mittelweserverband ebenfalls finanziell beteiligt.

Die Sorgen, dass zum Entschlammen eingesetzte Bagger keinen Standort am Ufer finden, weil dieses überwiegend in Privatbesitz ist, haben sich offenbar verringert. Bereits drei Anlieger hätten ihre Bereitschaft erklärt, die Maschinen auf ihre Flächen zu lassen, teilte Bürgermeister Jürgen Winkelmann mit.

Etwas schwieriger dürfte es sein, einen von der CDU-Ratsfrau und ihrem SPD-Kollegen Werner Hasemann gleichermaßen bekräftigten Wunsch zu erfüllen. Nämlich die private Idylle stärker der Öffentlichkeit zugänglich zu machen – eventuell gar durch Aufstellen einer Bank zum Entspannen.

Das sei natürlich nur auf freiwilliger Basis mit Zustimmung der Anwohner machbar, betonte Anja Großjohannes-Vöge. Hasemann sah die Grundeigner aber auch etwas in der Pflicht, „wenn wir schon die Entschlammung mit öffentlichem Geld bezahlen“.

Bürgermeister Winkelmann riet, nichts zu überstürzen: Erst mal Entschlammen und dann weiter das Gespräch suchen, sei hier angebracht.

la

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