Mit 60 Prozent Beteiligung

Kirchenvorstandswahl in Thedinghausen: Oiste glänzt

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Die Oister Kirche ist nicht die größte in der Samtgemeinde Thedinghausen. Die Einwohner des kleinen Ortes aber haben insgesamt noch eine enge Beziehung zum kirchlichen Leben, und traditionell ist die Beteiligung auch an Kirchenvorstandswahlen beachtlich. Wie das obige Bild zeigt, fühlen sich Oister Vierbeiner in Kirchennähe offenbar ebenfalls wohl.

Blender-Riede-Thedinghausen - 60 Prozent Beteiligung an der Kirchenvorstandswahl in Oiste: Das ist bei einem Landesschnitt zwischen 18 und 20 Prozent äußerst beachtlich- auch wenn es in dieser Mini-Kirchengemeinde nur insgesamt 104 Wahlberechtigte gab.

Oiste hatte früher sogar schon mal stolze 80 Prozent erreicht. Am anderen Ende der Skala rangiert die Kirchengemeinde Thedinghausen mit elf Prozent Beteiligung – in etwa auch das Ergebnis der vorletzten Kirchenvorstandswahl. Nur genau zehn Mädchen und Jungen aus der Altersgruppe der Zehn- bis Sechzehnjährigen wählten mit, bedauert Pastorin Cathrin Schley.

Knapp 25 Prozent Wahlbeteiligung wurden in der Kirchengemeinde Riede laut Pastorin Birgit Bredereke erreicht. Die BIO-Gemeinden – Blender und Intschede mit Oiste – liegen zusammengenommen etwas über Landesschnitt, errechnete Pastor Sebastian Sievers.

In Lunsen war ebenfalls ein leichter Rückgang der Wahlbeteiligung zu verzeichnen.

Hier nun alle Namen der in den jeweiligen Kirchenvorstand Gewählten.

Blender: Annemarie Gefeke, Herhard Winter, Henry Freese, Kerstin Lask und Sibylle Haake; Intschede: Dunja von Ahsen, Jürgen Clausen und Hermann Müller; Oiste: Heinrich Meyer, Michaela Windhorst und Annette Wittenberg; Lunsen: Inge von Salzen, Rolf Lührs, Erich Hustedt, Anja Osmer, Simone Rippe und Petra Wege; Riede: Margitta Böse, Manuela Purnhagen, Ulrike Beet, Julia Dopmann, Jürgen Meyer und Bettina Otersen; Thedinghausen: Maike Hillmann, Sven Cordes, Nina Bauer, Marlies Meyer, Bärbel Scholvin, Silke Wulf und Uschi Golieberzuch.

Nur ein Mann in den Gremien

Und was fällt beim neu gewählten Thedinghauser Kirchenvorstand besonders auf? Genau: Nur ein einziger Mann ist darin vertreten.

Das dürfte sich aber laut Pastorin Schley ändern. Es werden nämlich vom Kirchenkreis nach einem festen Berechnungsprinzip noch zusätzliche Mitglieder in die Kirchenvorstände berufen. In den BIO-Gemeinden ist das jeweils eine zusätzliche Person, in Lunsen kommen zwei Vorstände hinzu. In Thedinghausen sind es sogar drei.

Namentliche Vorschläge kommen aus den jeweiligen Kirchengemeinden. Dabei wird laut Pastorin Schley etwa berücksichtigt, welche speziellen Begabungen und Fähigkeiten für bestimmte Bereiche noch fehlen. Auch auf eine alters- und geschlechtsmäßig einigermaßen ausgeglichene Besetzung der Vorstandsgremien werde geachtet.

Für die Kirchengemeinde Thedinghausen würde das wohl bedeuten, dass mindestens zwei Männer zur Nachberufung vorgeschlagen werden, damit die vorläufig fast komplette Frauendominanz im Kirchenvorstand noch etwas abgemildert wird.

la

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