Auf Veranstaltung „Respekt für alle“ in der Schule

Kampf gegen Rechts: Lob für Feuerwehren

Rechtsextremismus-Experte Andrea Müller (rechts) würdigte auf einer Veranstaltung in der Gudewill-Schule vor Feuerwehrleuten, Ratsmitgliedern und Vertretern der Stadt Verden die vorbeugende Arbeit der Brandbekämpfer nicht nur in Thedinghausen gegen Diskriminierung und für Demokratie und Toleranz.

Thedinghausen - „Respekt für alle!“ – hinter diesem für eine Feuerwehrveranstaltung eher ungewöhnlichen Titel verbarg sich ein kurzweiliger Vortrag von Andrea Müller. Er gab vor 25 Feuerwehrleuten aus der Samtgemeinde, Ratsmitgliedern sowie Gästen aus der Stadt Verden einen interessanten Einblick in aktuelle Entwicklungen rund um die Themen Rechtspopulismus und Menschenfeindlichkeit sowie allgemein ins Thema Menschenrechte.

In Zusammenarbeit mit Wabe, dem Weser-Aller-Bündnis: Engagiert für Demokratie und Zivilcourage, und mit Unterstützung durch den Landespräventionsrat hatte die Samtgemeindefeuerwehr unter der Leitung von Gemeindebrandmeister Martin Köster zu diesem Abend in die Thedinghausener Gudewill-Schule mit dem Ziel eingeladen, die Feuerwehren allgemein für die Thematik zu sensibilisieren und so frühzeitig präventiv zu agieren.

Andrea Müller – ohne S im Vornamen – der seit vielen Jahren in der Aufklärungs- und Bildungsarbeit gegen Rechtsextremismus tätig ist, stellte fest, dass Rechtsextremismus insbesondere dort leicht Verbreitung findet, wo die Öffentlichkeit tätigkeitslos bleibt oder aufkommende Strömungen bagatellisiert.

Das beginne im täglichen Leben, wenn Menschen zuhause, in ihrem Verein, ihrer Feuerwehr, im Beruf, beim nachbarschaftlichen Fest oder Geburtstag nicht eingreifen, wenn diskriminierende Äußerungen kursieren.

Rudi Klemm, Leiter von Wabe, sowie Andrea Müller lobten den vorbildlichen Einsatz der Feuerwehren gegen rechtsextremistische Tendenzen und die klare Positionierung für Demokratie und Toleranz.

„Die Feuerwehren und Jugendfeuerwehren sind mit ihrer intensiven Präventionsarbeit, mit Schulungen und Bildungsangeboten sowie landesweiten Aktionstagen wie ,Spielend gegen Rechts' in Thedinghausen vielen anderen Vereinen, Organisationen und Verbänden weit voraus“, hob Andrea Müller zum Abschluss der Veranstaltung hervor.

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