Intscheder Wehr: Erste Kostenschätzung liegt vor / Restnutzungsdauer bis zum 31. Dezember 2018

Neue Brücke für 5,5 Millionen Euro

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Längs- und Querträger der Brücke weisen schwere Korrosionsschäden auf. Eine Instandsetzung lohnt sich nicht mehr.

Intschede/Daverden - Die Brücke des Intscheder Wehres ist marode, eine Instandsetzung „aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht mehr zu vertreten“, wie ein neuerliches Gutachten des Bundesanstalt für Wasserbau (BAW) ergab. Also muss ein Neubau her, und das recht zügig. Denn die Restnutzungsdauer, so zeigte die just abgeschlossene Untersuchung aller Überbauten, endet am 31. Dezember 2018.

Das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Verden plant nun den Neubau des gesamten Brückenzuges – einspurig und für die aktuellen Verkehrslasten bemessen. „Wehr und Pfeiler bleiben, wie sie sind“, betont Ulrich Volkmer vom WSA. Das bedeutet auch: Der Ersatz entsteht an gleicher Stelle, für die Dauer des Baus wird der Verkehr also umgeleitet werden müssen.

Derzeit stellt die vom WSA beauftragte Fachstelle Brücken Mitte beim Wasserstraßenneubauamt Helmstedt die erforderlichen Unterlagen für den Bundeshaushalt zusammen. Nach einer ersten groben Kostenschätzung werden die Neubaukosten bei circa 5,5 Millionen Euro liegen. Parallel prüfe der Landkreis Verden, ob und welche Anforderungen er an den Neubau stellt, soweit diese überhaupt berücksichtigt werden können, heißt es in einer Pressemitteilung des WSA.

Um die Standsicherheit in der Übergangszeit zu gewährleisten, wurde bereits vor einem knappen Jahr die Durchfahrtshöhe auf 2,70 Meter begrenzt. Außerdem ist eine jährliche Prüfung durch das WSA erforderlich.

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