Amedorfer Bushaltestelle soll sicherer werden

Neue Stromleitung wird auf jeden Fall Blender tangieren

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Dieser Gefahrenpunkt in Amedorf soll entschärft werden. Die Schulkinder warten meist nicht an der Bushaltestelle, sondern auf der gegenüber liegenden Seite auf der kleinen gepflasterten Fläche (links) und damit unmittelbar am Straßenrand.

Blender - Die „Aufrüstung“ der Stromtrasse von Stade nach Landesbergen wird mit Sicherheit auch die Gemeinde Blender tangieren. Das rief Bürgermeister Rolf Thies auf der Ratssitzung am Mittwochabend noch einmal in Erinnerung.

Thies bezog sich dabei auf ein frisch eingegangenes Info-Schreiben des Stromnetzbetreibers Tennet. Wie bereits berichtet, soll die Überlandleitung von derzeit 220 auf 380 Kilovolt aufgerüstet werden. Das geht nur zum Teil auf der vorhandenen Strecke. Wie Thies berichtete, laufe derzeit das Raumordnungsverfahren an. Diese Grobplanung beinhalte aber noch keine Feinheiten, beispielsweise die Standorte von Masten. Auch sei noch nicht entschieden, an welchen Stellen eine Erdverkabelung vorgenommen werde.

Grabenräumung

angemahnt

Die Gemeinde Blender, so Thies, werde sich auf jeden Fall Anfang nächsten Jahres mit der Problematik beschäftigen müssen. Die Lokalpolitik und auch die Bürger hätten dann zudem im Zuge des ebenfalls nötigen Planfeststellungsverfahrens noch Mitwirkungsmöglichkeiten. Die Umsetzung des Vorhabens ist übrigens Anfang der 20-er Jahre geplant.

Gerd Grieme, Stammgast bei Ratssitzungen, monierte im Rahmen der Einwohnerfragestunde die nicht erfolgte Räumung des Bullerhoper Grabens, der einer der wichtigsten Zuflüsse zum Blender See ist. Dieses sanierungsbedürftige Gewässer ist dringend auf Frischwasserzufuhr angewiesen. Gemeindedirektor Harald Hesse sagte zu, umgehend mit dem für die Räumung zuständigen Wasser- und Bodenverband Kontakt aufzunehmen, um hier kurzfristig Abhilfe zu schaffen.

Einwohner Harm Kuhlenkamp machte, ebenfalls in der Bürgerstunde, auf den gefährlichen Zustand für die Schulkinder auf beiden Seiten der nicht ausgeleuchteten Bushaltestelle in Amedorf aufmerksam, an der morgens stets zahlreiche Kinder stehen. Vom Gemeinderat wurde signalisiert, dass man sich um die Aufstellung einer Laterne kümmern wolle. Als kurzfristige Maßnahme will der Bauhof entsprechende Warnschilder aufstellen beziehungsweise erneuern, um die Autofahrer zu sensibilisieren. Zudem soll dort zeitnah die Messanlage, die Autofahrern die gefahrene Geschwindigkeit anzeigt, installiert werden.

sp

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