Jungzüchter stellen 71 Exemplare aus

536 Tiere auf Geflügelschau präsentiert

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Dennis Tiemann zeigt seinen hochprämierten Hahn. Der Thedinghauser Züchtervereins-Vorsitzende Günter Stubbe (rechts) und Ausstellungsleiter Hermann Oelkers (links) sowie andere Vereinsmitglieder freuen sich mit über den beeindruckenden Erfolg des hoffnungsvollen jungen Züchters.

Thedinghausen - Trotz eines „holprigen“ Starts ins Zuchtjahr 2017 mit langer Stallpflicht wegen der Vogelgrippe wurden gute Zuchtergebnisse erzielt. Die lange Stallpflicht wirkte sich vor allem bei Züchtern von Wassergeflügel und Großhühnern aus.

Das war auf der Thedinghauser Geflügelschau in der dortigen Schützenhalle zwar nur bedingt zu spüren. Aber es war eben auch nicht schön für das Rassegeflügel, so der Tenor während der Schau.

„Wir sind froh, dass es ein Umdenken in punkto Regularien und Gesetzlichkeiten gegeben hat, sollte eine Vogelgrippe erneut ausbrechen“, lobte Ausstellungsleiter Hermann Oelkers.

Die Schauen im Landkreis Verden werden demnach wohl alle stattfinden können, weil sie in geschlossenen Räumlichkeiten abgehalten werden.

Mit dem Gesamtmeldeergebnis war der Thedinghauser Verein sehr zufrieden. 536 Tiere, davon 71 in der Jugendgruppe, ist schon eine sehr gute Besetzung.

Körperlicher Einsatz der Helfer gefordert

Idealismus und körperlicher Einsatz war bei den vielen Helfern gefordert gewesen, um die Schau in der Schützenhalle vorzubereiten. Die Besucherzahlen bewiesen dann, dass Rassegeflügel sowie dessen naturbewusste Haltung beim Publikum gut ankommen und die Farbenvielfalt bewundert wird.

„Wie viele Besucher kamen, kann ich gar nicht sagen. Der Kuchen war jedenfalls bis aufs letzte Stück weg“, erzählte Vorsitzender Günter Stubbe.

Angeschlossen an die Thedinghauser Schau war eine Sonderpräsentation von Dresdner- und Zwerghühnern. Hier wurden gut 80 Tiere in vier verschiedenen Farbvariationen präsentiert.

Schmuck anzusehen war vor allem das Ziergeflügel in natürlich gehaltenen Volieren im Eingangsbereich der Halle. Bahamaente, Kapente, Mandarin- und Brautente wurden bewundert.

Aber auch Diepholzer Gänse, die schneckenvertilgenden Streicherenten oder Laufenten, die bei Hobbyhaltern sehr beliebten Vorwerkhühner oder die weißen Leghornhühner waren für viele Betrachter eine Augenweide.

Hühner im Kleinformat ebenfalls dabei

Hühner in Kleinformat gab es ebenfalls. Die kleinen Bantam oder die schon majestätisch wirkenden Zwerg-Brahma mit ihrer Fußbefiederung zogen zahlreiche Blicke auf sich.

Und es gab verschiedene Taubenrassen zu bestaunen. „Da braucht man nur einen kleinen Stall, eine Voliere davor, und es passt in jeden kleinen Garten“, machte Taubenzüchter Heinz Hüneke Werbung für die Taubenhaltung.

„Sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen zur Geflügelhaltung haben“, bot Günter Stubbe an.

Fast 20 Höchstnoten wurden vergeben. Für die Sieger gab es Ehrenschleifen und Pokale.

Aber viel wichtiger für den Züchter ist das, was der Bewertungsrichter auf die Bewertungskarte schreibt. „Dies soll eine Hilfestellung für die Zusammenstellung der nächsten Zucht sein und das Gezüchtete bewerten“, erläuterte Hermann Oelkers, der sich selbst über gute Noten für seine Tiere freuen durfte. - ha

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