Kinderzirkus Lafaretti mit beindruckender Show

Hereinspaziert, hereinspaziert

Der Thedinghauser Kinderzirkus Lafaretti lieferte einmal mehr eine beeindruckende Vorstellung ab, wie unsere Bilder von der Einradgruppe und von der Leiterakrobatik beweisen. FotoS: ha

Thedinghausen – Im Zirkus Lafaretti erlernt jedes Kind zuerst das Einradfahren. „Das ist bei uns Tradition und dann können sich die Kinder mit Akrobatik oder Jonglage beschäftigen“, erzählt Isabell Schumacher, die mit Ehemann Günther und Sven Peters für vieles – aber nicht für alles – zuständig ist. „Wir brauchen natürlich die Eltern und viele fleißige Hände, wenn es darum geht das Zirkuszelt auf- und wieder abzubauen“, meint Günther Schumacher, der seit fast 20 Jahren Trainer im Kinderzirkus ist.

Aber nun muss „Günni“ schnell hinter die Bühne. Es ist kurz vor 15 Uhr auf dem Burgplatz vor dem alten Amtsgericht in Thedinghausen. Man merkt, das Lampenfieber steigt. „Alle Zirkuskinder hinter die Bühne“, ruft der Zirkusdirektor seine Akteure zusammen. Isabell geht noch einmal mit den Jungs an den Reglern die verschiedenen Musikstücke durch. Die Moderationskarten noch mal sortiert, und dann geht‘s los.

„Hereinspaziert, hereinspaziert, meine Damen und Herren“, hallte es aus dem Lautsprecher. Dabei hatte sich das zahlreiche Publikum schon lange gesetzt. Jamein und Tom durften mit ihren Devilsticks als erste auf die Bühne. Von Zauberhand flogen die „Stöcke“ durch die Luft. Eine wackelige Angelegenheit das Rola Bola. Wer darauf bestehen will, muss viel üben. Stella, Ria und Ineke zeigten in ihren silbernen Röcken und Glitzerkrawatten, dass sie ihre Geräte beherrschen, ja sogar noch dabei jonglieren können.

Dann die erste Einradtruppe. Die Anfängertruppe mit Nele, Emma und Katharina. Nicht schlecht, reichlich Applaus. Der Atem stockte. Acht junge Damen bauten mit Leitern hohe Türme. Einradtricks mit den großen „Mädels“ waren der Höhepunkt vor der Pause. Sogar Seilspringen funktioniert dabei. Nicht nur das Lafaretti-Team war begeistert von Leni, Marie, Anna und Katarina. So wurden die Artisten in die Pause mit Kaffee & Kuchen verabschiedet.

Umbauphase fürs Team: Die Hochseilakrobatik musste aufgebaut werden. In souveräner Manier balancierten die Mädels vorwärts und rückwärts übers Seil. Poi spielen ist eine Unterart des Jonglierens, ähnlich dem Spinning. Zum Spielen benötigt man nur ein paar Poi, die anschließend möglichst kunstvoll herumgewirbelt werden. Merle, Taima, Lina, Ria und Ewa zeigten verschiedene Figuren, die mit den Poi geschwungen werden können. Durch Variation der Drehrichtung, der Geschwindigkeit oder der Handbewegungen wurden diese abwechslungsreich abgewandelt. „Poi lassen sich sehr gut zu Musik spielen, der Takt gibt die Frequenz der Drehung an. Ursprünglich kommen Poi aus Neuseeland, wo sie heute noch von den Frauen der Maori als tänzerisches Element genutzt werden“, erklärte Isabell Schumacher die eindrucksvolle Show.

Übrigens: Das Lafaretti-Programm ist während des Thänhuser Marktes noch einmal zu sehen. Training ist mittwochs in der Gustav-England-Halle in Thedinghausen von 17.30 bis 19 Uhr. Interessierte Neulinge können gerne einmal vorbeischauen.  ha

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