Samtgemeinde schafft Elektroauto für die Sozialstation an

Günstig und ohne Abgase

Die Thedinghauser Sozialstation hat ein Elektroauto angeschafft. Der Renault-Zoe wird an einer speziellen Ladestation am Rathaus aufgeladen. Zufriedene Gesichter über diesen zukunftsweisenden Schritt sieht man bei (von links): Sozialstation-Leiterin Sarah Jasper, Samtgemeindebürgermeister Harald Hesse und den Avacon-Kommunalreferenten Eileen König und Hermann Karnebogen. - Foto: sp
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Die Thedinghauser Sozialstation hat ein Elektroauto angeschafft. Der Renault-Zoe wird an einer speziellen Ladestation am Rathaus aufgeladen. Zufriedene Gesichter über diesen zukunftsweisenden Schritt sieht man bei (von links): Sozialstation-Leiterin Sarah Jasper, Samtgemeindebürgermeister Harald Hesse und den Avacon-Kommunalreferenten Eileen König und Hermann Karnebogen.

Thedinghausen - Gerade einmal für rund 1,50 Euro Strom auf 100 Kilometer braucht das neue Auto. Außerdem produziert es keine Abgase.

Das war für die Samtgemeinde Thedinghausen allemal Grund genug, für die Sozialstation im Thedinghausser Rathaus ein Elekroauto anzuschaffen. Erleichtert wurde die Entscheidung zur Anschaffung (Leasing) durch eine Steuerbefreiung für das Auto, eine 5000-Euro-Rabattaktion des Herstellers Renault und einen Zuschuss des hiesigen Energieversorgers Avacon in Höhe von 2020 Euro. Diesen Zuschuss erhält im Avacon-Gebiet jeder, der eine Solaranlage hat. „Die Stromeinspeisung aus regenerativen Energiequellen liegt bei uns bei 130 Prozent. Wir halten es für sinnvoll, diesen Überschuss an sauberer Energie auch in Elektroautos zu verwenden“, meint Avacon-Kommmunalreferent Hermann Karnebogen, dessen Unternehmen deswegen das „E-Load“-Förderprogramm aufgelegt hat.

Der Fuhrpark der Sozialstation umfasst derzeit neun konventionelle Fahrzeuge. Das E-Auto wurden im Rahmen des turnusgemäßen Fahrzeugaustausches angeschafft – nicht ausgeschlossen, dass noch weitere folgen. „Unsere 20 Mitarbeiter nutzen das Elektroauto allesamt und sind durchweg zufrieden“, mein Sozialstation-Leiterin Sarah Jasper. Ihr Chef, Samtgemeindebürgermeister Harald Hesse, ergänzt: „Der Preis und die Nutzungsanforderungen passten. Das Auto fährt sehr leise. Und gleichzeitig konnten wir ein Zeichen setzen.“

Die Idealvorstellung wäre, dass ein Elektroauto direkt über eine Solaranlage „aufgetankt“ wird. Das wäre beispielsweise an der Thedinghauser Schule möglich. Am Rathaus gibt es eine derartige Energiegewinnung nicht, daher kommt der Strom in einer speziellen Ladestation aus der Steckdose,

Je nach Belastung reicht eine Füllung für 100 bis 150 Kilometer. Sarah Jasper: „Damit kommen wir tagsüber gut durch die Samtgemeinde.“ Nachts wird das E-Auto aufgeladen. Über ein E-Auto verfügt übrigens bereits das Klärwerk. 

sp

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