Weitere Baumaßnahmen laufen an

Bauamt und Sozialstation im Rathaus ziehen in neue Räumlichkeiten um

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Hier wird im Januar der neue Bauamtsleiter einziehen. Die leeren Kartons zeugen noch von der regen Umzugstätigkeit der Nachbarbüros.

Thedinghausen - Klaus Stechow, stellvertretender Bauamtsleiter im Thedinghauser Rathaus, sitzt sichtlich zufrieden an seinem neuen Arbeitsplatz im oberen Stockwerk des komplett neu gestalteten Packhauses.

„35 Jahre habe ich in meinen alten kleinen Büro gesessen. Und eigentlich hatte ich mich an mein kleines Reich ziemlich gewöhnt. Aber nun habe ich gemerkt, dass es auch weitaus besser geht.“

Stechow spricht damit auf sein jetziges Zimmer an, das er erst vor wenigen Tagen bezogen hat. „War zwar ziemlich viel Schlepperei, aber es hat sich gelohnt. Die neuen Räumlichkeiten sind hell und freundlich. Hier macht nicht nur das Arbeiten mehr Spaß, auch die Kunden, die ich in Bauangelegenheiten berate, fühlen sich auf Anhieb wohler – ganz davon abgesehen, dass es jetzt genügend Platz für die zahlreichen Akten gibt.“

Auch die beiden anderen Bauamtsmitarbeiter, Gerlinde Hebbeler und Michael Schneider, haben direkt nebenan neue Büros bezogen. Auch sie waren zuvor abgelegen in den „Katakomben“ des Rathauses untergebracht.

Das komplette Bauamt ist in neue Räumlichkeiten umgezogen. Klaus Stechow hat hier nicht nur mehr Platz für seine Tätigkeiten, sondern auch für Kunden, die beraten werden wollen.

Ein neues Domizil haben auch die Mitarbeiterinnen der Sozialstation direkt gegenüber im Packhaus-Obergeschoss gefunden. Leiterin Sarah Jasper: „Wir sind eigentlich ungefähr an gleicher Stelle geblieben. Doch die neuen großzügigeren Räumlichkeiten sind einfach großartig. Sogar die Wandfarbe und der Teppichboden gefallen allen. Besonders vorteilhaft für unsere Arbeit wirkt sich aus, dass wir jetzt ein separates Büro für die Pflegekräfte hinzubekommen haben. Dort können die Mitarbeiterinnen in Ruhe wichtige Vorbereitungs- und Dokumentationsarbeiten erledigen.“

Eines der neuen Büros auf der Etage ist allerdings noch gänzlich unberührt – wenn man einmal von dem Berg an leeren Umzugskartons absieht. Hier soll einmal der neue Bauamtsleiter einziehen, den der Samtgemeinderat in Kürze bestimmen wird (zwei Kandidaten) und der Anfang Januar seine Tätigkeit aufnehmen wird.

Kleinere bauliche Veränderungen, Verschönerungen und Modernisierungen stehen auch noch im Packhaus-Erdgeschoss an. So erhält Ordnungsamtsleiter Sönke Haverich hier ein neues Büro, nämlich das alte Trauzimmer. Dieses wird ins Haupthaus verlagert. Das Standesamt wird stark erweitert, so dass in diesem Bereich auch noch zwei weitere Büros Platz finden.

Die Sozialstation bei der Arbeit. Das neue Umfeld gefällt dem Team, hier mit Mitarbeiterin Ingrid Dunker, Leiterin Sarah Jasper und deren Stellvertreterin Rita Trantel. 

Mit dem Umzug der Bauabteilung ist die Reißerei im Rathauskomplex aber längst noch nicht abgeschlossen – im Gegenteil: Es geht erst richtig los.

Schon in diesen Tagen beginnt der Abriss des seitlichen Rathaus-Anbaus. Hier wird das neue Kopplungsbauwerk (Verbindungstrakt) zwischen Rathaus und Packhaus entstehen. In diesem Gebäudeteil werden neben zwei neuen Büros auch ein Technikraum, ein Aufzug und ein Treppenhaus Platz finden. Direkt nebenan und davor wird dann der neue Eingangsbereich hochgezogen, eine Stahl-Glas-Konstruktion.

Der noch amtierende Bauamtsleiter Roland Link freut sich besonders, dass sich die Baumaßnahmen nach dem zuletzt erstellten Kostenplan nicht verteuert haben (einmal musste bereits nachgebessert werden). Alle Um- und Neubauten sollen zusammen rund 1,8 Millionen Euro kosten.

Nicht betroffen von den derzeitigen und baldigen Baumaßnahmen ist übrigens das eigentliche alte Rathaus, die um 1800 erbaute Poggenburg. 

sp

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