Große Feuerwehrübung mit 60 Einsatzkäften

Explosion, Panik und Rettung in Oenigstedt

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Die realistische Unfalldarstellung (RUD) des DRK hatte „Opfer“ täuschend wirklichkeitsnah präpariert.

Dibbersen - In einem Nebengebäude des Gutshofes Oenigstedt hatte es angeblich am Freitag gegen 21.30 Uhr eine Explosion gegeben. Mehrere Menschen im Gebäude mussten gerettet werden. Andere waren unter Schock ins naheliegende Waldstück geflüchtet. Hier kam die Rettungshundestaffel des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) aus Emtinghausen zum Einsatz.

Durch die Explosion war auch bei Waldarbeitern Panik ausgebrochen. Zwei verletzten sich mit der Kettensäge, und einer war unter einem umgestürzten Baum eingeklemmt. Er wurde von der Feuerwehr befreit.

Feuerwehr-Angriffstrupps unter Atemschutz suchten das Gebäude ab und brachten alle „Vermissten“ ins Freie, wo der Rettungsdienst übernahm.

Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte vor Ort: die Feuerwehren aus Dibbersen-Donnerstedt, Holtorf-Lunsen-Werder, Horstedt und Thedinghausen, die Rettungshundestaffel aus Emtinghausen und die Sondereinsatzgruppe (SEG) aus Ottersberg.

Zum Glück handelte es sich nur um eine Übung, für die auch die realistische Unfalldarstellung (RUD) des DRK einiges vorbereitet hatte. Gegen 23 Uhr waren alle Aufgaben erledigt. In der Nachbesprechung ging es auch um kleinere Mängel, die bei den folgenden Übungsdiensten aufgearbeitet werden sollen.

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