Neubau geplant

Rat gibt grünes Licht für neues kirchliches Gemeindezentrum

Auf diesem Areal zwischen Kirche und Gemeindehaus ist ein neues kleineres Gemeindezentrum geplant.

Blender - Mit den dem Ingangsetzen der Verfahrensschritte Öffentlichkeitsbeteiligung und Behördenbeteiligung hat der Gemeinderat Blender auf seiner jüngsten Sitzung grünes Licht für die Änderung des Bebauungsplanes „Auf den Linteln“ gegeben.

Wie im Verlauf der Sitzung erläutert wurde, planen die Kirchengemeinden Blender-Intschede-Oiste (BIO) auf der Freifläche zwischen derzeitigem Gemeindehaus und Kirche den Neubau eines kleinen und modernen BIO-Gemeindezentrums. Wie Bürgermeister Andreas Meyer erläuterte, solle der Neubau auch anderen (außerkirchlichen) Gruppen aus dem Ort zugänglich sein.

Die Vorgaben des derzeitigen Bebauungsplanes lassen die Realisierung des Vorhabens jedoch nicht zu. Aus diesem Grund war eine Änderung nötig. Der Gemeinderat machte mit seinem Beschluss grundsätzlich den Weg frei für einen Neubau. Unter anderem wurde dabei das Areal in ein so genanntes Mischgebiet umgewandelt, das auch kleines und mittleres Gewerbe an dieser Stelle – ähnlich wie gegenüber an der Blender Hauptstraße – zulässt. Wie Planerin Franziska Lüders vom Plankontor Oldenburg erläuterte, plane die Kirchengemeinde das alte Gemeindehaus zu veräußern. Außer zu Wohnzwecken könnte dieses dann auch gewerblich genutzt werden.

Insgesamt handelt es sich bei dem B-Plan-Gebiet um eine Fläche von rund 1,2 Hektar mitten im Blender Zentrum, das sich im Eigentum der Kirchengemeinde befindet.

Die Ratsmitglieder gaben Planerin Franziska Lüders vom Plankontor Oldenburg jedoch einige Hausaufgaben mit auf den Weg. So soll beispielsweise eine ortstypische Fassadengestaltung vorgenommen werden, eine Hecke um das Areal soll nur mit heimischen Gehölz bepfanzt werden und ausreichene Ersatzanpflanzungen für zu fällende Bäume müssen vorgenommen werden. Vorgeschrieben ist sowieso eine eingeschossige Bauweise im ortstypischen Stil.

Wie genau das Projekt am Ende umgesetzt werden kann, hängt auch von den Vorgaben des Denkmalschutzes ab, denn die direkt benachbarte Kirche ist ein Baudenkmal, das optisch nicht wesentlich beeinträchtigt werden darf. Auch im Rat war man sich einig, dass der Gesamtcharakter des Areals erhalten werden muss. Die lokalen Volksvertreter werden sich im Zuge der weiteren Verfahrensschritte erneut mit dem B-Plan beschäftigen. 

sp

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