Basis für zwei Ortswehren

Grundstein für Feuerwehrgerätehaus Emtinghausen/ Bahlum gelegt

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„Regen bringt Segen“, scherzte Gerold Bremer, Vorsitzender des Feuerschutzausschusses und Gemeindebürgermeister, „vielleicht ja auf gute Kameradschaft“.

Emtinghausen - Von Lisa Duncan. Der Regen war nicht die einzige Unwägbarkeit am Mittwoch, einem für die Ortsfeuerwehren Emtinghausen und Bahlum durchaus denkwürdigen Tag. Die Zeitkapsel mit Münzen, Tageszeitung und Gemeindeblatt, die Samtgemeindebürgermeister Harald Hesse für die Grundsteinlegung mitgebracht hatte, wies offenbar das falsche Format auf. So musste der verantwortliche Bauleiter Mark Lange das Loch in der Mauer noch etwas mit Hammer und Meißel aufklopfen, bis der Kupferzylinder hineinpasste.

Hesse bedankte sich bei beiden Feuerwehren: „Ich habe mich gefreut, dass sie sich entschieden haben, sich in einem Haus zusammenzutun.“ Wegen der Standortsuche habe sich der Baubeginn verzögert. Denn der Landkreis Verden hatte zunächst verlangt, drei Alternativ-Bauplätze vorzuschlagen. Dass der aktuelle Platz „alternativlos“ sei, habe man dann aber einleuchtend vermitteln können. Hinter dem Ortsausgang an der Syker Straße/ Ecke Waldweg gelegen, ist er von den Mitgliedern beider Ortswehren gut zu erreichen. Auch das Raumkonzept werde den Wünschen beider Wehren gerecht. „Was lange währt, wird bestimmt gut“, sagte Hesse.

„Als im Februar die Zusage für den Bau vorlag, haben wir zügig die Bodenplatten errichtet“, erzählte Gerold Bremer, Bürgermeister und Vorsitzender des Feuerschutzausschusses der Samtgemeinde. Für die Zukunft wünschte Bremer den Brandschützern gute Kameradschaft und viel Einsatzwillen.

Die Kosten von insgesamt 940.000 bis 950.000 Euro für das neue Feuerwehrgerätehaus nannte Hesse einen „relativ guten Preis“. Möglich machten dies auch die vielen Eigenleistungen aus den beiden Ortswehren, in denen viele Mitglieder über handwerkliche Expertise verfügen. Der Samtgemeindebürgermeister rechnet damit, dass das Feuerwehrgerätehaus 2020 in Betrieb geht.

Was nicht passt, wird passend gemacht – hier von Bauleiter Mark Lange unter dem erstaunten Blick von Samtgemeindebürgermeister Harald Hesse.

Mit den Worten „der Himmel weint vor Freude“ wünschte der Emtinghauser Ortsbrandmeister Dennis Bösche-Meyer gutes Gelingen für die Bauphase.

Erfreut stellte Gemeindebrandmeister Martin Köster fest, dass die Unterbringung des dritten Feuerwehrfahrzeugs auch gegen politische Widerstände durchgesetzt werden konnte. Der dritte Stellplatz soll für das Gefahrgutfahrzeug (GW-G) genutzt werden. Normalerweise gehören diese Spezialfahrzeuge in die Schwerpunktwehr (nach Thedinghausen). Da viele Mitglieder der Emtinghauser Feuerwehr für Gefahrguteinsätze qualifiziert sind, ist es jedoch durchaus sinnvoll, ein entsprechendes Fahrzeug direkt vor Ort unterzubringen. Davon hatte die Samtgemeinde den Landkreis als Genehmigungsbehörde erst einmal überzeugen müssen.

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