„Für uns als Anwohner unerträglich“

Thomas Metz verspricht, die Bürgerstraße zum Ratsthema zu machen

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Der Verkehr nimmt immer mehr zu auf der kurvenreichen Bürgerstraße, die hier von der Haupt-Ortsdurchfahrt Braunschweiger Straße abzweigt. Auch große Busse und schwere Lkw sind oft auf dieser Gemeindestraße unterwegs.

Thedinghausen - Mit „schlichtweg unerträglich“ bezeichnen Anwohner der Bürgerstraße in Thedinghausen ihre derzeitige Situation. Als Reaktion auf die Übergabe von mehr als 100 Unterschriften auf der jüngsten Gemeinderatssitzung - wir berichteten - stellte Bürgermeister Uwe Metz schon in Aussicht, das Thema wie von der Initiative Bürgerstraße verlangt demnächst mit auf die Tagesordnung zu setzen.

Das Verkehrsaufkommen nehme auf dieser Gemeindestraße grundsätzlich immer mehr zu, stellt die Anwohnerinitiative zunächst fest. „Der alltägliche Straßenlärm beginnt gegen 5 Uhr und endet in der Woche um 22 Uhr“, heißt es weiter in einem Flugblatt zur Thematik. Viele seien mit ihren Fahrzeugen auch „zu schnell, rücksichtslos, gedankenlos“ unterwegs.

Zu den Mitbetroffenen zählten die Bewohner des Kreisaltenheims „Bürgerei“ und andere Senioren etwa in den Häusern des „altengerechten Wohnens“.

Sie hätten allesamt Probleme, die Straße zu überqueren, wenn sie zum Beispiel zum Eytersteg wollten. Richtig schwierig werde das Überqueren mit einem Rollator.

Auch bei Veranstaltungen in der interkulturellen Begegnungsstätte „Haus auf der Wurth“ und in der Kirche gebe es ständig Beeinträchtigungen durch das massive Verkehrsaufkommen, macht die Initiative geltend. Außerdem hätten Anwohner manchmal Probleme, mit dem Auto vom Grundstück zu kommen, wenn auf der Straße vor dem Haus andere mit hohem Tempo unterwegs seien.

Die kurvenreiche Bürgerstraße zweigt von der Ortsdurchfahrt Braunschweiger Straße in Höhe Rathaus ab und mündet nach einigen hundert Metern in die Schulstraße und Bremer Straße.

Diese Strecke erscheint daher als Ortskernumgehung offenbar nicht weniger verlockend wie insgesamt als schnelle Ortsumgehung für alle, die weiter in Richtung Eißel und Dibbersen oder in der umgekehrten Richtung unterwegs sind. Langsam werde die Bürgerstraße, die im Jahr 2010 erneuert wurde, jetzt aber „systematisch kaputt gefahren, vor allem durch den Schwerlastverkehr“, befürchtet die Anwohner-Initiative.

Die darin Aktiven und alle anderen, die bisher mit unterschrieben haben, fordern daher eine Tempo-30-Zone auf ganzer Länge der Straße und dazu ein Durchfahrtverbot für Lkw über sieben Tonnen.

Zu den in der Initiative engagierten Anwohnern gehört unter anderem mit Andreas Wulf ein früherer Ratsherr und CDU-Fraktionsvorsitzender. Er ist auch mit seinem Malerei- und Lackierbetrieb direkt an der immer stärker befahrenen Bürgerstraße ansässig.

la

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