Führungswechsel beim Dorfverein Wulmstorf / Noch steht Kleinkaliberstand einer Zusammenarbeit mit Schützen im Wege

Thomas Metz übernimmt von Alfred Gehrke

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Der Wulmstorfer Schießstand: Bald Domizil für zwei Vereine?

Wulmstorf - Ob es künftig eine Zusammenarbeit mit dem Schützenverein Wulmstorf gibt, liegt jetzt in der Hand der „Grünröcke“. Der Dorfverein Wulmstorf hat im Rahmen seiner Jahreshauptversammlung am Freitagabend in Bäckers Gasthaus grundsätzlich grünes Licht für eine künftige Kooperation gegeben.

Einzige Bedingung: Der an den Schießstand angrenzende Kleinkaliberschießstand muss weg. „Nur so können wir Gebäude und Fläche gemeinsam zukunftsträchtig nutzen“, begründete Thomas Metz die Bedingung. Unter diesen Voraussetzungen stimmte die Versammlung dieser „Ehe“ zu. Das Gelände, auf dem sich Schießstand und Schießbahn befinden, steht zum Verkauf (wir berichteten).

„Alleine kann der Schützenverein diesen Kauf nicht wuppen“, sagte dessen Vorsitzender Gerhard Körn, der auch Mitglied im Dorfverein ist. „Diese Bedingung nehme ich mit zu meinen Schützen, die Freitag tagen“, sagte Körn. Die Schützen müssten, falls diese Lösung greift, ihre Wettbewerbe künftig im verbleibenden Luftgewehr-Stand im Schießstand austragen.

Wenn sich beide Parteien nicht einigen können, wird es von Seiten des Dorfvereins keine weitere Zusammenarbeit geben. In diesem Punkt waren sich die Mitglieder des Dorfvereins einig. „Wir wollen nicht noch länger rumeiern“, meinte Vorsitzender Alfred Gehrke. „Es wird Zeit, dass endlich Nägel mit Köpfen gemacht werden, damit die Zukunft beider Vereine in Wulmstorf gesichert bleibt.“ Wie diese Zukunft dann genau aussehen soll, darüber wird man sich dann unterhalten müssen.

„Für Wulmstorf könnte endlich eine Begegnungsstätte geschaffen werden“, sagte Dieter Mensen.

Eine weitere wichtige Entscheidung im Rahmen der Versammlung des Dorfvereins war der Führungswechsel im Vorstand. Seit der Gründung 2008 war Alfred Gehrke Vorsitzender. Er stellte sich aus Altersgründen nicht wieder zur Wahl. Mit Thomas Metz wurde der bisherige „Vize“ zum Vorsitzenden gewählt. Heiko Meyer übernahm das Amt des Stellvertreters und Dieter Mensen wurde Schriftführer. Nicole Simanowski bleibt Kassenführerin. Als Beisitzer gehört Alfred Gehrke weiterhin zum Vorstand. Das Beisitzergremium vervollständigen Frank Fehsenfeld, Hans-Günter Kruse, Ines Lührs und Angelika Röpke.

Zum Abschied gab es für Alfred Gehrke einen goldenen Spaten und einen Bildband mit Fotografien seines Wirkens – verbunden mit dem Wunsch, dass er weiter voller Tatendrang dem Verein erhalten bleibe. Für Ehefrau Luise, die vieles mitgetragen hat, gab es einen Blumenstrauß als Dankeschön.

Zudem wurde Folgendes bekannt gegeben: Der Abwasserverteilerkasten in der Nähe der Bushaltestelle soll durch einen Graffitikünstler ins schmucke Ensemble eingepasst werden. Hier liegt schon seit längerem ein Okay der Samtgemeinde vor. Das Birnenfest im letzten Jahr war ein voller Erfolg. Für die Mitwirkenden gibt es darum am 23. Mai ein kleines Helferfest.

ha

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