Workshop über kurzfristige Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität

Frische Impulse für Thedinghauser Ortskern

Angeregte Diskussion in kreativer Atmosphäre und vor historischer Kulisse: Vertreterinnen und Vertreter von Handel, Verwaltung und Politik diskutieren im Renaissancesaal vorrangig über kurzfristige Maßnahmen zur Steigerung der Aufenthaltsqualität in Thedinghausen-City
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Angeregte Diskussion in kreativer Atmosphäre und vor historischer Kulisse: Vertreterinnen und Vertreter von Handel, Verwaltung und Politik diskutieren im Renaissancesaal vorrangig über kurzfristige Maßnahmen zur Steigerung der Aufenthaltsqualität in Thedinghausen-City.

Thedinghausen – Zwischen dem Thedinghauser Rathaus an der Braunschweiger Straße und der Syker Straße befindet sich die größte zusammenhängende Einkaufs- und Dienstleistungsmeile in der Samtgemeinde. Dieser Bereich hat daher eine besondere Bedeutung nicht nur für den Kernort Thedinghausen, sondern auch darüber hinaus, hebt Wirtschaftsförderin Christiane Riewe hervor.

Wie berichtet, soll das Areal attraktiver werden: neue Nutzungen, mehr Parkplätze, eine höhere Aufenthaltsqualität und mehr sind angedacht. Überlegungen waren jetzt Riewe zufolge Thema beim Workshop mit dem Titel „Perspektive Ortskern Thedinghausen“ im Schloss Erbhof, zu dem die örtlichen Kaufleute, Dienstleister und Eigentümer sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung eingeladen waren.

Anlass war die erfolgreiche Bewerbung der Samtgemeinde beim Landes-Sofortprogramm „Perspektive Innenstadt!“ Mit Beteiligung Niedersachsens unterstützt der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) niedersächsische Städte und Gemeinden bei der Bewältigung der Pandemiefolgen in den Innenstädten. Förderberechtigt sind Grundzentren.

Kurzfristig stehen in den nächsten anderthalb Jahren 345 000 Euro für Maßnahmen zur Verfügung: zum Beispiel für Mietzuschüsse für neue Nutzungen oder sogenannte Pop-ups, Verbesserung der Aufenthaltsqualität oder digitale Angebote.

Christiane Riewe: „Verschiedene Projekte wurden identifiziert, um den Ortskern nachhaltig und wirksam zu unterstützen“. Die Wirtschaftsförderin sei gespannt auf weitere Vorschläge aus dem Kreis der Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Eigentümer, um gemeinsam einen „Aktionsplan“ zur Attraktivitätssteigerung zu entwickeln. Ziele seien, die Lebendigkeit und den Einkaufsgenuss im Ortskern zu erhalten und den Leerstand sowie die Schließungen in Handel und Gastronomie zu bekämpfen.

Die Fördermittel könnten auch dazu beitragen, die Gemeinschaft der Selbstständigen in der Samtgemeinde Thedinghausen (GDS) zu stärken. Der neue Vorsitzende Wolfgang Golasowski ist laut Mitteilung aus dem Rathaus sehr optimistisch: „Die Fördermittel, die dank der Initiative des Rathauses zur Verfügung stehen, könnten dafür genutzt werden, eine schlagkräftige Standortgemeinschaft auf die Beine zu stellen. Die einheitliche Ausstattung der Geschäfte im Ortskern zum Beispiel mit Markisen, Schirmen, Blumenkübeln und Sitzgelegenheiten wäre eine tolle Sache. Wir würden das gerne koordinieren.“

Ebenfalls ein Thema waren Vorschläge aus der Politik, südlich des Bahnhofs ein neues Gebiet für Nutzungen zu entwickeln, die die Attraktivität Thedinghausens erhöhen könnten. Da dies jedoch ein sehr langer Planungs- und Entwicklungsprozess sein wird, ging es auf dem Workshop in erster Linie zunächst um kurzfristig realisierbare Maßnahmen, um die Aufenthaltsqualität an der Braunschweiger und Syker Straße deutlich zu erhöhen, berichtet Riewe.

Klaus Mensing vom Hamburger Büro Convent Mensing, der den Abend moderierte und auch den weiteren Prozess begleiten wird, stelle einige Beispiele vor, unter anderem das Projekt „Probierstadt Verden“, wo erfolgreich aus Pop-up-Nutzungen neue dauerhafte Geschäfte geworden seien.

Samtgemeindebürgermeisterin Anke Fahrenholz drückte den Wunsch aus, die Stärkung der Geschäftsstraße und die eventuelle, langfristige Entwicklung einer neuen Fläche als ein Gesamtprojekt zu sehen, um daraus das Beste für Thedinghausen zu machen.

Maßnahmenvorschläge bis 10. Dezember bei Wirtschaftsförderin einreichen

Bei einem Treffen der Gemeinschaft der Selbstständigen (GDS) sollen in Kürze Handlungsvorschläge konkretisiert werden. Die Maßnahmen müssen bis zum 31. März 2022 mit Kostenschätzung beim Land Niedersachsen beantragt werden und bis Ende März 2023 abgeschlossen sein. Interessierte Geschäftsleute und Eigentümer wenden sich mit ihrem Maßnahmenvorschlag bis zum 10. Dezember an Wirtschaftsförderin Christiane Riewe unter Telefon 04204/88 21 oder per E-Mail an riewe@thedinghausen.de Unter diesen Kontaktmöglichkeiten steht sie auch für Rückfragen zur Verfügung.

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